Zohran Mamdani: New Yorks Bürgermeister trägt Anzug sogar im Pool
New Yorks Bürgermeister trägt Anzug sogar beim Schwimmen

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani ist für seinen ungewöhnlichen Kleidungsstil bekannt: Bei fast jedem öffentlichen Auftritt trägt der 34-Jährige einen dunklen Anzug mit Hemd und Krawatte – egal ob bei offiziellen Terminen, beim Basketballspiel der New York Knicks oder beim Sprung ins kühle Nass eines öffentlichen Schwimmbads. Zuletzt sorgte er für Aufsehen, als er im Stadtteil Harlem in voller Montur in den Pool sprang, um die Sommersaison der städtischen Bäder zu eröffnen.

Ein Anzug als Markenzeichen

Mamdani trägt den Anzug nicht aus modischen Gründen, sondern als bewusstes Statement. Gegenüber CNN erklärte er: „Ich glaube, ich habe den Begriff Badeanzug falsch verstanden.“ Zudem verriet er, dass der Anzug, den er beim Bad trug, von einem Sozialkaufhaus stammt und nur 30 US-Dollar kostete. „Man kann ja die anderen Anzüge nicht ruinieren“, scherzte er. Auch beim Finale der NBA trug er das Trikot der New York Knicks unter dem Jackett – eine Kombination aus Sportbegeisterung und Amtswürde.

Politischer Hintergrund und Kritik

Mamdani ist nicht nur für seinen ungewöhnlichen Kleidungsstil bekannt, sondern auch für seine politische Ausrichtung. Als junger sozialistischer Muslim und Mitglied der Democratic Socialists of America steht er besonders im Fokus rechter Medien. Seine Kampagne konzentrierte sich unter anderem auf bezahlbaren Wohnraum. Der Anzug könnte als Versuch gesehen werden, Seriosität und Legitimität auszustrahlen – Eigenschaften, die ihm von seinen politischen Gegnern oft abgesprochen werden.

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Die Rüstung, die zur Falle wird

Modeexpertin Ella Devi, ebenfalls Mitglied der Democratic Socialists of America, analysierte im britischen „Guardian“ Mamdanis Kleiderwahl: „Ein Anzug kann wie eine Rüstung funktionieren – er strahlt Ernsthaftigkeit, Professionalität und Legitimität aus.“ Diese Rüstung könne Mamdani jedoch nicht mehr ablegen, so Devi: „Er muss bei dem Gag bleiben, beim Anzug-Gag. Wenn er Jeans trägt, dann wird die New York Post die nächsten drei Wochen nur darüber schreiben.“

Kein Zurück mehr

Mamdani scheint sich dieser Zwangslage bewusst zu sein. Bei einer Hitze von 38 Grad Celsius lernte er laut eigener Aussage, dass es passendere Kleidung gibt. Dennoch bleibt er seinem Anzug treu – ein Markenzeichen, das ihm sowohl Anerkennung als auch Spott einbringt. Ob bei Fußballspielen im Central Park, Autoscooter-Fahrten auf Coney Island oder beim Feiern mit den Knicks: Der Anzug ist sein ständiger Begleiter.

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