Trump nimmt neue Air Force One in Betrieb – Geschenk aus Katar
Trump fliegt erstmals mit neuer Air Force One

US-Präsident Donald Trump hat seinen ersten Flug mit der neuen Air Force One unternommen. Die umgebaute Boeing 747-800 hat einen Wert von rund 400 Millionen Dollar und war ein Geschenk Katars an die USA. Trump äußerte sich am Mittwoch (Ortszeit) stolz über das Flugzeug. „Man kann zwei Dinge machen: Man kann es dezent halten, oder man kann es zeigen“, sagte er. Er kündigte an, die Maschine bereits in der kommenden Woche für seine Reise zum Nato-Gipfel in der Türkei zu nutzen.

Neues Farbschema und luxuriöse Ausstattung

Die bislang typische hellblaue Lackierung der Air Force One ist verschwunden. Stattdessen ist die Maschine in Trumps bevorzugtem Farbschema lackiert: mit dunkelblauem Rumpf sowie roten und goldenen Streifen. Berichten zufolge verfügt der Jet über eine luxuriöse Ausstattung. Trump sagte vor dem Abflug, sein Land sollte stolz auf das Flugzeug sein. „Es ist wunderschön.“ Die vorige Air Force One war demnach rund 35 Jahre alt. Auf die Frage, was die Aufrüstung des Flugzeugs unter Sicherheitsaspekten für den amerikanischen Steuerzahler gekostet hat, antwortete Trump über die geschenkte Boeing 747: sehr wenig im Verhältnis zu dem, was es gekostet hätte, wenn man einen anderen Weg gewählt hätte.

Geheimdienstkoordinator auf Zeit darf Dokumente freigeben

US-Präsident Donald Trump gibt dem Leiter der Bundesaufsichtsbehörde für Wohnungsbaufinanzierung freie Hand beim Umgang mit Geheimdiensterkenntnissen. Bill Pulte, von Trump zum geschäftsführenden Geheimdienstkoordinator ernannt, könne freigeben, was immer er wolle, erklärte der 80-Jährige am Mittwoch. Dass Pulte das Amt nach dem Rücktritt von Tulsi Gabbard übernehmen durfte, hat im Kongress für Verwerfungen gesorgt, weil er praktisch keine Erfahrung im Bereich der staatlichen Sicherheit hat. Trump erklärte, er nehme an, das Pulte für etwa ein bis zwei Monate Geheimdienstkoordinator bleiben werde. Für die dauerhafte Leitung der US-Geheimdienste hat Trump den New Yorker Staatsanwalt Jay Clayton nominiert.

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Verhandlungen über Erneuerung von nordamerikanischem Handelspakt starten

Sechs Jahre nach Inkrafttreten eines neuen Freihandelsabkommens zwischen den USA, Mexiko und Kanada (USMCA) beginnen die Verhandlungen über eine Verlängerung der Vereinbarung, die US-Präsident Donald Trump in seiner ersten Amtszeit ausgehandelt hatte. Beobachter rechneten mit schwierigen Gesprächen, nachdem Trump gedroht hatte, von seinem Kündigungsrecht Gebrauch zu machen. Im Juni hatte er gesagt, die USA bräuchten nichts, was aus Kanada oder Mexiko komme. Kanada hingegen warb um eine Verlängerung von USMCA um weitere 16 Jahre.

US-Militär mit großem Hilfseinsatz in Venezuela nach Erdbeben

Das US-Militär ist mit einem großen Aufgebot in und um Venezuela im Einsatz, um nach den verheerenden Erdbeben in der vergangenen Woche Hilfe zu leisten. Mehr als 900 Einsatzkräfte seien im Land und weitere rund 800 auf Stützpunkten in Puerto Rico und Curaçao, sagte der Befehlshaber des US-Südkommandos, General Francis Donovan, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die US-Streitkräfte hätten sich an Such- und Rettungsaktionen beteiligt, bei der Wiederinbetriebnahme des Flughafens geholfen und Luft- und Seetransporte für humanitäre Hilfe mobilisiert. Zudem würden mindestens vier oder fünf MQ-9-Reaper-Drohnen über Venezuela eingesetzt, um den venezolanischen Behörden ein besseres Lagebild zu verschaffen.

Weitere Meldungen aus den USA

Die Kolumnistin E. Jean Carroll will vor Gericht erwirken, dass US-Präsident Donald Trump die von einer Jury angeordnete Zahlung in Höhe von fünf Millionen Dollar an sie tätigt. Trump versuche auf ungerechte Weise, die Freigabe des Geldes hinauszuzögern, hieß es in Unterlagen, die Carrolls Anwälte am Dienstag bei einem Bundesgericht in New York einreichten. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte zuvor am Montag eine Berufung Trumps gegen das Urteil der Jury in einem Zivilverfahren 2023 abgelehnt. Die fällige Geldsumme ist durch Zinsen inzwischen auf knapp 5,8 Millionen Dollar gestiegen.

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Im Rechtsstreit um Zugangsbeschränkungen für Journalisten im US-Verteidigungsministerium hat die „New York Times“ einen Zwischensieg errungen. Ein Bundesrichter setzte bis auf Weiteres eine Regelung außer Kraft, der zufolge sich die Journalisten nur in Begleitung eines Mitarbeiters durch das Ministerium bewegen dürfen. Die einstweilige Verfügung gilt, bis ein Urteil gefällt wird.

Die US-Republikaner wollen vor den wichtigen Zwischenwahlen im November einen Parteitag im US-Bundesstaat Texas abhalten. Die Veranstaltung werde am 9. und 10. September in Dallas stattfinden, kündigte Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social an.

Die Gespräche zwischen Kuba und den USA sind laut kubanischen Angaben zum Erliegen gekommen. Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez erklärte am Dienstag, die USA hätten auf die kürzlich verabschiedeten marktwirtschaftlichen Reformen auf der Insel mit weiteren Zwangsmaßnahmen reagiert.

Im Streit um das US-Geburtsrecht hat Präsident Donald Trump vor dem obersten US-Gericht in einem wegweisenden Urteil eine Niederlage kassiert. Kinder, die in den Vereinigten Staaten zur Welt kommen, erlangen weiterhin automatisch die US-Staatsbürgerschaft, wie der Supreme Court entschied.

Unternehmen aus der Kryptowährungsbranche wollen sich laut einer Studie mithilfe von Wahlkampfspenden Einfluss auf die anstehenden US-Kongresswahlen sichern. Der Sektor habe hierfür bislang insgesamt 189 Millionen Dollar ausgegeben, ergab eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung der Verbraucherorganisation Public Citizen.

Der kommissarische US-Arbeitsminister Keith Sonderling soll nach dem Willen von Präsident Donald Trump dauerhaft im Amt bleiben. In einem Post auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete Trump Sonderling als „ausgezeichnet“ und kündigte dessen Nominierung an.