Trump verdiente 2,2 Milliarden Dollar: Krypto, Uhren, Bibeln – die skandalösen Deals
Trump verdiente 2,2 Milliarden Dollar: Krypto, Uhren, Bibeln

Donald Trump hat während seiner Amtszeit als US-Präsident mehr Geld verdient als jeder andere Präsident vor ihm. Laut einer 927-seitigen Finanzoffenlegung nahm der Republikaner im Vorjahr 2,2 Milliarden Dollar ein. Zum Vergleich: Die Nebengeschäfte von Ex-Präsident Joe Biden kamen auf elf Seiten, die von Barack Obama auf acht.

Krypto-Geschäfte als Haupteinnahmequelle

Der größte Teil der Einnahmen stammt aus Krypto-Geschäften. Trump stellte sich als Präsident voll hinter Digitalgeld und profitierte gleichzeitig selbst. Krypto-bezogene Einnahmen beliefen sich auf mehr als eine Milliarde Dollar. Der größte Einzelposten: 635 Millionen Dollar aus einer Lizenzvereinbarung mit Celebration Coins, vor allem vom Meme-Coin $TRUMP. Der Hype um die digitale Münze ließ den Wert zunächst steigen, viele Kleinanleger verloren später beim Kurssturz.

Weitere 500 Millionen Dollar flossen aus Token-Verkäufen über World Liberty Financial LLC, das Firmenvehikel für mehrere Krypto-Projekte der Trumps. Mitbegründer sind Trumps Söhne Don Jr., Eric und sogar Barron sowie Trumps Nahost-Sondergesandter Steve Witkoff.

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Merchandising-Imperium: Von Uhren bis Bibeln

Neben Krypto betreibt Trump ein breites Merchandising-Geschäft. Trump-Gitarren mit Signatur und Adler brachten 11.000 Dollar ein. Trump-Parfüm und Trump-Sneakers erzielten zusammen 67.634 Dollar. Goldene Uhren mit der Gravur „Trump“ erlösten 4,7 Millionen Dollar. Eine Sonderausgabe der Bibel („Greenwood Bible“) spülte 208.486 Dollar in die Kassen.

Dividenden und Prozessvergleiche

Auch über die Finanzmärkte sprudelten Gewinne: Trump erhielt Dividenden aus Aktienbesitz bei Großkonzernen wie Berkshire Hathaway, Bank of America, JPMorgan Chase, Nvidia, Tesla, Walmart, Apple, Microsoft und Amazon. Zudem erstritt Trump Vergleiche mit US-Medien und Techfirmen in Höhe von fast 90 Millionen Dollar. Er hatte sie wegen angeblich einseitiger Berichterstattung verklagt.

Geschenke und Interessenkonflikte

Erwähnt sind auch Geschenke, etwa von Fifa-Präsident Gianni Infantino, darunter zehn WM-Finaltickets im Wert von 15.000 Dollar. Kritiker sehen klare Interessenkonflikte: Trumps Entscheidungen als Präsident beeinflussen seine Privatgeschäfte. Das Weiße Haus weist die Vorwürfe zurück: Seine Vermögenswerte würden von seinen Söhnen verwaltet. Weder Trump noch seine Familie hätten Interessenkonflikte, so seine Sprecherin Anna Kelly.

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