Global Wealth Report: Weltweit so viele Millionäre wie nie zuvor
So viele Millionäre wie nie: UBS-Report 2025

Der neue „Global Wealth Report“ der Schweizer Großbank UBS zeigt: Weltweit gibt es so viele Millionäre wie nie zuvor. Im vergangenen Jahr kamen rund eine Million neue Dollar-Millionäre hinzu – im Schnitt etwa 2600 pro Tag. Fast die Hälfte von ihnen lebt in den USA.

Vermögen wächst rasant

Das weltweit ausgewiesene Privatvermögen stieg um rund 10,8 Prozent – so stark wie seit Jahren nicht. Die Bank führt dies vor allem auf die positive Entwicklung der Finanzmärkte zurück. Auch Wechselkurse spielten eine Rolle: Da der Report in Dollar rechnet, schlägt sich ein schwächerer Dollar in höheren umgerechneten Vermögenswerten anderer Währungsräume nieder.

Ungleichheit nimmt zu

Gleichzeitig habe sich die Vermögensungleichheit verschärft, so die Experten. In den meisten Märkten stieg zwar das Durchschnittsvermögen. Doch das Medianvermögen – der Wert, bei dem 50 Prozent der Erwachsenen mehr und 50 Prozent weniger besitzen – ging zurück. Das deutet darauf hin, dass die Zugewinne vor allem bei den ohnehin besonders Vermögenden ankamen.

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Deutschland: Millionäre und Medianvermögen

Auch in Deutschland klafft die Schere: Im Durchschnitt lag das Vermögen bei rund 347.000 Dollar je erwachsene Person – das Medianvermögen aber nur bei etwa 53.000 Dollar. Anders ausgedrückt: Die Hälfte der Menschen in Deutschland besitzt umgerechnet rund 53.000 Dollar oder weniger. Der Studie zufolge gibt es hierzulande mehr als 2,6 Millionen Millionäre, gut ein Prozent mehr als im Vorjahr.

Regionale Unterschiede

Im Durchschnitt verfügen Menschen in Nordamerika weiterhin über das höchste Vermögen, es liegt bei rund 660.000 Dollar je erwachsene Person, gefolgt von Australien und Neuseeland mit 590.000 Dollar. Für die Auswertung betrachtet die UBS das Nettovermögen, also Finanzanlagen und Sachwerte wie Immobilien abzüglich von Schulden. Auch das Vermögen privater Rentenfonds fließt in die Berechnung ein.

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