Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt: Leichter Rückgang im April
Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt sinkt leicht

Die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen-Anhalt ist im April 2026 im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken. Nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit waren 89.892 Menschen ohne Beschäftigung, 1.565 mehr als im April des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,2 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent.

Warnsignal Langzeitarbeitslosigkeit

Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, warnte vor einer Zunahme der Langzeitarbeitslosigkeit. Diese entwickle sich zu einem deutlichen Warnsignal. Trotz des saisonalen Rückgangs im Frühjahr sei keine echte Verbesserung des Arbeitsmarktes erkennbar. Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften bleibe verhalten.

Regionale Unterschiede

Innerhalb des Bundeslandes zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen der Landkreis Mansfeld-Südharz mit 10,2 Prozent und die Stadt Halle mit 10,1 Prozent. Deutlich niedriger liegen die Quoten im Landkreis Börde mit 5,8 Prozent und im Landkreis Harz mit 6,1 Prozent.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Entwicklung der Beschäftigung

Im April fanden 6.736 arbeitslose Personen eine neue Beschäftigung, 751 mehr als im März. Gleichzeitig meldeten sich 5.848 Menschen aus einem Arbeitsverhältnis arbeitslos, genauso viele wie im Vormonat. Die Arbeitsagentur sieht darin keine nachhaltige Entspannung des Arbeitsmarktes.

Die Behörde betont, dass die aktuellen Zahlen zwar einen leichten Rückgang zeigen, die strukturellen Probleme jedoch bestehen bleiben. Insbesondere die steigende Zahl der Langzeitarbeitslosen bereitet Sorge. Experten fordern gezielte Maßnahmen zur Integration dieser Gruppe in den Arbeitsmarkt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration