BBRZ in Aschersleben: Hilfe für Jugendliche beim Berufseinstieg
BBRZ unterstützt Jugendliche in Aschersleben beim Berufseinstieg

Seit 35 Jahren setzt sich das Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum (BBRZ) unter anderem in Aschersleben für die Förderung benachteiligter Jugendlicher ein und begleitet Azubis aus verschiedenen Bereichen. Warum sie den Standort schätzen und welche Herausforderungen den Trägerverein beschäftigen, zeigt ein Besuch vor Ort.

Praktische Ausbildung in der Werkstatt

Mit Zange und Schweißgerät geht Samantha Grüber in den Räumen des BBRZ an der Ascherslebener Lindenstraße zu Werke. Was sie dabei schafft, ist überraschend filigran: eine metallene Blume. Ihre Ausbildung zur Industriemechanikerin absolviert die 19-Jährige eigentlich in Hettstedt, doch in Aschersleben erlernt sie einige der notwendigen Fertigkeiten. Hilfe bekommt sie von Robin Leukfeld, der am BBRZ zum Fachpraktiker für Metallbau ausgebildet wird. „Es ist großartig, wie viele verschiedene Dinge man hier ausprobieren kann“, meint der 20-Jährige mit Blick auf die weitläufige Werkstatt.

Unterstützung für benachteiligte Jugendliche

Das BBRZ ist bekannt für seine Arbeit mit Jugendlichen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt schwer Fuß fassen. Durch individuelle Betreuung und praxisnahe Projekte werden ihnen Perspektiven eröffnet. Der Standort Aschersleben spielt dabei eine zentrale Rolle, da er eine breite Palette an Ausbildungsmöglichkeiten bietet – von Metallbau bis hin zu kaufmännischen Berufen.

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Herausforderungen für den Trägerverein

Trotz der Erfolge gibt es auch Hürden: Der Trägerverein kämpft mit finanziellen Engpässen und bürokratischen Hürden. Zudem ist die Nachfrage nach Plätzen hoch, sodass nicht alle Jugendlichen berücksichtigt werden können. Dennoch bleibt das Engagement ungebrochen, um jungen Menschen eine Chance auf eine berufliche Zukunft zu geben.

Kulturstaatssekretär Sebastian Putz zeigte sich bei einem Besuch beeindruckt von der Arbeit des BBRZ. Er betonte die Bedeutung solcher Einrichtungen für die Region und sicherte weitere Unterstützung zu. Die Azubis wie Samantha und Robin sind lebende Beispiele dafür, wie gezielte Förderung Früchte tragen kann.

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