Noel Futkeu droht trotz Toren der traurige Titel des Torschützenkönigs mit Abstieg
Futkeu droht trauriger Titel trotz Torjägerkrone

Noel Futkeu, der Stürmer der SpVgg Greuther Fürth, hat auch im Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg getroffen und damit seine beeindruckende Torquote weiter ausgebaut. Der 23-Jährige erzielte den Treffer zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung, was bereits sein 17. Saisontor in der 2. Bundesliga war. Damit teilt er sich gemeinsam mit Magdeburgs Mateusz Zukowski die Spitze der Torjägerliste. In den letzten drei Spielen netzte Futkeu sogar fünfmal ein.

Historische Parallelen und drohender Abstieg

Sollte Futkeu den Titel des alleinigen Torschützenkönigs gewinnen, wäre er erst der dritte Fürther Spieler, dem dies in der eingleisigen 2. Liga gelingt. Zuvor schafften dies Christian Eigler (18 Tore, 2005/2006) und Olivier Occean (17 Tore, 2011/2012). Doch trotz Futkeus Toren kämpft Fürth weiterhin gegen den Abstieg. Ein möglicher Abstieg als Torschützenkönig wäre ein tragischer Titel, der in der Geschichte der 2. Liga bereits vorkam. In der Saison 1996/1997 wurde Angelo Vier mit 18 Toren Torschützenkönig, stieg aber mit Rot-Weiß Essen ab. Interessanterweise ist Futkeu gebürtiger Essener und spielte ebenfalls für Rot-Weiß Essen.

Futkeus Zuversicht trotz schwieriger Lage

Nach dem 1:1-Unentschieden im Derby zeigte sich Futkeu kämpferisch: „Wer weiß, wofür der Punkt am Ende gut war. Jetzt geben wir in den letzten beiden Spielen Vollgas und holen am besten die maximale Ausbeute.“ Die Franken hoffen, dass die Parallele zu Angelo Vier nur eine Randnotiz bleibt und Futkeu mit seinen Toren den Klassenerhalt sichern kann.

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