Washington – Luke Skywalker gegen Donald Trump: Schauspieler Mark Hamill (75) sorgt mit einem KI-generierten Bild für Aufsehen. Der Star-Wars-Darsteller veröffentlichte auf seinem Bluesky-Konto ein Bild, das US-Präsident Donald Trump (79) in einem Grab zeigt. Die Reaktion des Weißen Hauses fiel scharf und wütend aus.
Das umstrittene Bild
Das Bild zeigt Trump neben einem Grabstein mit der Aufschrift „Donald J. Trump 1946-2024“. Die Überschrift dazu lautet: „Wenn doch nur“. Hamill, bekannt als Jedi-Meister Luke Skywalker, schrieb dazu, Trump solle lange genug leben, um seine Niederlage bei den Zwischenwahlen zu erleben und für seine „beispiellose Korruption“ sowie „zahllosen Verbrechen“ zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Politische Haltung kein Geheimnis
Die politische Einstellung des Schauspielers ist bekannt. Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte Hamill gemeinsam mit Ex-Präsident Barack Obama (64, Demokrat) ein Star-Wars-Video zum jährlichen „May the 4th“-Tag. Darin warben die beiden für die Eröffnung des Obama Presidential Center in Chicago. Die 19 Hektar große Anlage wird am 19. Juni offiziell eröffnet und umfasst ein Museum, Grünflächen und Gemeinschaftseinrichtungen.
Weißes Haus reagiert empört
Das Presseteam des Weißen Hauses reagierte umgehend auf der Plattform X: „Diese linksradikalen Verrückten können einfach nicht anders“, hieß es in einer Mitteilung. „Diese Art von Rhetorik ist genau das, was in zwei Jahren zu drei Mordanschlägen auf unseren Präsidenten inspiriert hat.“ Die Regierung verwies dabei auf mehrere Vorfälle: Im vergangenen Monat hatte ein Mann versucht, eine Sicherheitskontrolle beim Dinner der Korrespondenten des Weißen Hauses zu stürmen. Im Jahr 2024 wurde Trump bei einer Kundgebung in Pennsylvania ins Ohr geschossen. Zudem wurde im selben Jahr ein Mann wegen versuchten Mordes verurteilt, der mit Waffen in der Nähe eines Golfplatzes entdeckt worden war, auf dem sich Trump aufhielt.
Das Weiße Haus bezeichnete Hamill als „krankes Individuum“. Der Vorfall zeigt erneut die angespannte politische Stimmung in den USA, wo Prominente und Politiker immer wieder mit scharfer Rhetorik und Drohungen konfrontiert sind. Hamill selbst hat sich bislang nicht weiter zu dem Post geäußert.



