Toni Leistner denkt über neuen Verein nach: „Noch etwas im Tank“
Leistner denkt über neuen Verein nach: Noch etwas im Tank

Eigentlich hatte Toni Leistner im vergangenen Jahr angekündigt, seine Karriere bei Hertha BSC beenden zu wollen. Doch nachdem der Vertrag des früheren Kapitäns überraschend nicht verlängert wird und der 35-Jährige nach Saisonende ohne Verein dasteht, kann sich Leistner nun offenbar doch vorstellen, noch einmal eine neue Herausforderung anzunehmen.

Leistner fühlt sich noch fit

„Wenn ich die Saison so Revue passieren lasse, an wie vielen Zu-Null-Spielen ich beteiligt war, wenn ich von Anfang an gespielt habe, fand ich eigentlich, das war eine ganz gute Saison persönlich. Wenn ich dann noch sehe, dass der Körper komplett mitmacht - nicht eine Einheit verpasst, einmal nur privat gefehlt -, dann denke ich schon, dass noch etwas im Tank ist“, erklärte Leistner. Der Abwehrspieler kam in dieser Saison auf 24 Einsätze in der 2. Bundesliga und zeigte dabei konstant gute Leistungen.

Familie spielt wichtige Rolle bei Entscheidung

Die Entscheidung in der Zukunftsfrage trifft der gebürtige Dresdner aber nicht alleine. „Das muss ich die nächsten zwei bis vier Wochen sortieren und mit meiner Frau besprechen. Weil im Vordergrund steht die Familie. Wir haben eine schulpflichtige Tochter, die andere wird im Sommer eingeschult. Da ist die Planung nicht mehr so einfach“, sagte Leistner. Die familiäre Situation erschwert die Entscheidung, da ein möglicher Vereinswechsel auch einen Umzug bedeuten könnte.

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Verein möchte Leistner halten

Hertha BSC möchte Leistner auf alle Fälle in anderer Funktion behalten. „Man sieht sich immer zweimal im Leben“, versprach Leistner den Berliner Fans vor der Ostkurve. Auch Sportdirektor Benjamin Weber erklärte: „Wir sind froh, dass wir mit ihm auch darüber gesprochen haben, wie es vielleicht nach seiner sportlichen Karriere aussehen kann“. Der Verein plant offenbar, Leistner eine Rolle im Nachwuchsbereich oder in der Verwaltung anzubieten.

Traineramt kommt nicht infrage

Vieles ist also noch offen, nur eines steht fest: „Trainer habe ich nicht so die Lust drauf. Das Geschäft ist mir irgendwie zu schnelllebig geworden“, befand der Abwehrspieler. Leistner kann sich stattdessen vorstellen, noch ein Jahr bei einem anderen Verein zu spielen, bevor er endgültig die Karriere beendet. In den nächsten Wochen wird er mit seiner Familie und seinem Berater die Optionen prüfen.

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