Bochums Mbom bringt Kimmich-Problem mit: Mittelfeld oder Rechtsverteidiger?
Mbom bringt Kimmich-Problem mit: Mittelfeld oder Rechtsverteidiger?

Jean Manuel Mbom (26) hat beim VfL Bochum einen Vertrag bis 2029 unterschrieben und bringt eine besondere Flexibilität mit: Der Neuzugang sieht sich selbst als „gebürtigen Mittelfeldspieler“, spielte in den vergangenen Jahren jedoch auch als Rechtsverteidiger. Diese Doppelrolle erinnert an die Situation von DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31/114 Länderspiele), der beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft ebenfalls zwischen zentralem Mittelfeld und rechter Abwehr pendelt – eine Position, die immer wieder für Diskussionen sorgt, da Kimmichs Stärken im Zentrum liegen.

Mboms Selbstbild und die Realität beim VfL

Mbom, der von Viborg FF aus Dänemark kam, betont: „Ich bin eigentlich nach Dänemark gegangen, um dort wieder im Mittelfeld zu spielen. Nach einem Trainerwechsel wurde ich wieder als Rechtsverteidiger eingesetzt. Für mich ist das okay, denn ich will spielen und dem Team helfen.“ Beim VfL Bochum wird Trainer Uwe Rösler (57) entscheiden, wo Mbom zum Einsatz kommt. Die aktuelle Personallage gibt Hinweise: Im Mittelfeld fehlt Mats Pannewig (21) noch bis mindestens Ende August verletzt, sodass Mbom neben Enis Cokaj (27) eine Option im Zentrum ist. Auf der rechten Abwehrseite gilt Oliver Olsen (25) als gesetzt, während Kacper Koscierski (18) sich bei den Profis noch nicht durchsetzen konnte.

Vorteil durch Verletzung und Konkurrenzsituation

Mbom profitiert von Pannewigs Ausfall, denn er kann sich auf beiden Positionen beweisen. „Ich werde mich im Training so gut wie möglich zeigen und Gas geben. Egal, wie viel Zeit ich auf der jeweiligen Position bekomme. Am Ende muss der Trainer entscheiden und ich vertraue ihm“, erklärt der Ex-U21-Nationalspieler (5 Einsätze). Rösler hält zudem weiterhin Ausschau nach Verstärkungen, aber zunächst liegt der Fokus auf Mboms Integration.

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Erster Härtetest gegen Hertha BSC

Wo Rösler seinen Neuzugang einsetzen wird, zeigt sich am 7. August (20.30 Uhr/Sky), wenn der VfL die neue Saison gegen Hertha BSC im Ruhrstadion eröffnet. Bis dahin hat Mbom viel Zeit, den Trainer von seinen Fähigkeiten im Mittelfeld zu überzeugen. Der 26-Jährige bringt das „Kimmich-Problem“ mit – eine Flexibilität, die für den VfL zum Vorteil werden könnte, solange die Position klar definiert ist.

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