New Yorker Hochhaus wegen Einsturzgefahr geräumt – 37 Stockwerke betroffen
New Yorker Hochhaus wegen Einsturzgefahr geräumt

Ein im Umbau befindliches Hochhaus mit 37 Stockwerken in Manhattan ist am Dienstagmorgen, dem 7. Juli 2026, wegen akuter Einsturzgefahr geräumt worden. Das Gebäude in der 235 East 42nd Street, das ehemalige Hauptquartier des Pharmakonzerns Pfizer, wird derzeit in ein Wohngebäude umgewandelt. Nach Angaben von Polizei, Feuerwehr und Bürgermeister Zohran Mamdani wurde die gesamte Umgebung weiträumig abgesperrt, und mehrere Nachbargebäude wurden vorsorglich evakuiert.

Bürgermeister Mamdani: Lage „äußerst ernst“

Bürgermeister Mamdani bezeichnete die Situation vor Ort gegenüber CNN als „äußerst ernst“. Ein Sprecher der New Yorker Feuerwehr erklärte, man befürchte einen „lokalen Einsturz“, ein vollständiger Einsturz des Gebäudes sei aufgrund der Konstruktion jedoch nicht zu erwarten. Die Einsatzkräfte arbeiten daran, die Statik des Gebäudes zu stabilisieren. Berichte über Verletzte liegen nicht vor.

Verformte Stahlbalken als Auslöser

Ersten Erkenntnissen zufolge haben sich mehrere Stahlbalken im Gebäude verbogen, was zu statischen Problemen führte. Die genaue Ursache der Verformungen war zunächst unklar. Das Hochhaus war zum Zeitpunkt des Vorfalls im Umbau, was die Situation möglicherweise beeinflusst hat. Die Behörden leiteten umgehend Maßnahmen ein, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Stabilität des Gebäudes wiederherzustellen.

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Hintergrund: Umbau des ehemaligen Pfizer-Hauptquartiers

Das Gebäude an der 42nd Street diente früher als Hauptsitz des Pharmariesen Pfizer. Der Umbau in ein Wohngebäude ist Teil eines größeren Projekts in Midtown Manhattan. Der Vorfall wirft Fragen zur Bausicherheit während solcher Großprojekte auf. Die Ermittlungen zur Ursache der verbogenen Balken dauern an.

Auswirkungen auf den Berufsverkehr

Die Evakuierung erfolgte mitten im morgendlichen Berufsverkehr, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Umgebung führte. Die Polizei sperrte mehrere Straßen rund um die East 42nd Street ab. Pendler wurden aufgefordert, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die U-Bahn-Stationen in der Nähe blieben geöffnet, es kam jedoch zu Verspätungen.

Keine Verletzten, aber erhöhte Alarmbereitschaft

Trotz der dramatischen Umstände gab es keine Verletzten. Die Behörden betonten, dass die schnelle Evakuierung möglicherweise Schlimmeres verhindert habe. Die Feuerwehr bleibt mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Lage zu überwachen. Bürgermeister Mamdani kündigte eine gründliche Untersuchung des Vorfalls an.

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