Prömel zurück in der Heimat: VfB-Neuzugang will sofort als Führungsspieler durchstarten
Prömel: VfB-Neuzugang will sofort als Führungsspieler durchstarten

Stuttgarts neuer Mittelfeldspieler Grischa Prömel (31) will beim VfB Stuttgart sofort eine Führungsrolle übernehmen. Der gebürtige Esslinger, der zuvor für die TSG Hoffenheim spielte, ist zurück in seiner Heimat und trägt erstmals in seiner Profikarriere das Trikot des VfB. Besonders sein Vater freut sich über den Wechsel.

Familie als Antrieb für die Rückkehr

Prömel erklärte gegenüber der Presse: „Meine ganze Familie wohnt in Esslingen. Ich bin also zurück in die Heimat gekommen.“ Weiter sagte er: „Papa ist VfB-Fan und häufig im Stadion. Dem hat es auch mal wehgetan, in die anderen Stadien zu fahren. Er freut sich am meisten. Wenn man so nah zum VfB aufwächst, gibt es auch nur den VfB. Mit meinen beiden Brüdern war ich früher auch im Stadion, das war sehr eindrucksvoll.“

Nach Stationen beim RSK Esslingen, den Stuttgarter Kickers, der TSG Hoffenheim, dem Karlsruher SC und Union Berlin ist der Mittelfeldspieler nun bei seinem Herzensverein angekommen. Er betonte: „Manchmal braucht man etwas länger, um zu realisieren, was gut ist. Im Fußball ist nicht immer alles planbar. Ich bin meinen Weg in der Bundesliga gegangen. Es war immer ein Wunsch, hierherzukommen. Vielleicht habe ich die Stationen gebraucht, um zu dem Spieler zu werden, der ich bin. Jetzt will ich hier anpacken und erfolgreichen Fußball spielen.“

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Klare Ansage im Konkurrenzkampf

Im zentralen Mittelfeld des VfB herrscht ein intensiver Konkurrenzkampf. Prömel muss sich unter anderem gegen Schlüsselspieler Angelo Stiller (25) und Kapitän Atakan Karazor (29) durchsetzen. Seine klare Ansage: „Konkurrenzkampf gibt es überall. Bislang habe ich mich immer durchgesetzt. Ich bin hier, um zu spielen. Aber wir spielen drei Wettbewerbe, da braucht man jeden Mann.“

Trainer Sebastian Hoeneß (44) setzt große Hoffnungen in den Neuzugang. Prömel wurde als Führungsspieler und Soforthilfe verpflichtet, um der Mannschaft im Zentrum Sicherheit zu geben. Der 31-Jährige freut sich auf seine verantwortungsvolle Rolle: „Dass ich für die jungen Spieler da sein werde, steht außer Frage. Da will ich mir selbst gerecht werden und die Jungs an die Hand nehmen. Ich gehe vorneweg und will meine Qualitäten zeigen.“

VfB-Fans dürfen gespannt sein

Mit seiner Erfahrung aus über 150 Bundesligaspielen und seiner mentalen Stärke soll Prömel dem VfB in der kommenden Saison helfen. Sein Vater wird ihn dabei von der Tribüne der MHP-Arena aus unterstützen. Für Papa Prömel ist es eine besondere Freude, seinen Sohn nun endlich im Trikot des VfB spielen zu sehen. Gelingt Prömel der erhoffte Durchbruch, wäre die Freude in der Familie perfekt.

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