Vom Ferienjob zur Berufung: Schüler entdeckt Leidenschaft in der Gastronomie
Während viele Jugendliche am Wochenende ihre Freizeit genießen, steht der 16-jährige Emil Ilkenhans aus Helbra regelmäßig in der Küche der beliebten „Villa Oberhof“ in Hergisdorf. Was als einfacher Ferienjob begann, entwickelte sich für den Schüler zu einer echten Berufung. „Ich habe hier meine Leidenschaft für die Gastronomie entdeckt“, erklärt Ilkenhans mit sichtlicher Begeisterung.
Gezielte Strategie gegen Personalmangel
Die Wirtsleute Ines Machatschek und Stefan Leißring setzen bewusst auf personelle Unterstützung von Schülern. „Der Fachkräftemangel in der Gastronomie ist eine echte Herausforderung“, betont Machatschek. Durch frühe Praxiserfahrungen wollen sie junge Menschen für das Handwerk begeistern und langfristig binden. Diese Strategie zeigt Erfolg: Emil Ilkenhans hat sich bereits für eine Ausbildung in ihrem Restaurant entschieden.
Win-Win-Situation für alle Beteiligten
Die Zusammenarbeit mit Schülern bietet mehrere Vorteile:
- Schüler sammeln erste Berufserfahrungen und können ihre Interessen testen
- Restaurants erhalten flexible Unterstützung und können potenzielle Auszubildende frühzeitig identifizieren
- Die Gastronomie gewinnt langfristig neue Fachkräfte
Stefan Leißring erklärt: „Wir geben jungen Menschen die Chance, den Berufsalltag kennenzulernen. Viele entdecken dabei ungeahnte Talente.“ Für Emil Ilkenhans steht fest: „Die Arbeit macht mir großen Spaß, und ich freue mich schon auf meine Ausbildung.“
Modell mit Zukunftspotenzial
Die „Villa Oberhof“ zeigt mit ihrem Ansatz, wie Gastronomiebetriebe dem Fachkräftemangel aktiv begegnen können. Durch die frühzeitige Einbindung von Schülern entsteht eine Brücke zwischen Schule und Berufswelt. Dieses Modell könnte Schule machen und anderen Betrieben als Vorbild dienen. Die persönliche Betreuung und das praktische Lernen am Arbeitsplatz überzeugen nicht nur Emil Ilkenhans, sondern schaffen eine nachhaltige Lösung für die Personalgewinnung in der Gastronomie.



