Am 13. Juni 2026 kam es in Berlin-Köpenick zu einem Großeinsatz der Polizei, nachdem ein 36-jähriger Mann versucht hatte, die Spuren seiner illegalen Cannabisplantage zu beseitigen. Zeugen beobachteten, wie der Tatverdächtige Equipment zum Anbau von Cannabisprodukten in den Mülltonnen eines Mehrfamilienhauses entsorgte und alarmierten die Polizei.
Verdacht bestätigt: Cannabisgeruch an der Wohnungstür
Die Polizeibeamten bestätigten den Verdacht vor Ort und klingelten an der Wohnung des Mannes. Bereits an der Haustür nahmen sie starken Cannabisgeruch wahr. Der 36-Jährige öffnete jedoch nicht, sondern verbarrikadierte sich mit Europaletten in seiner Wohnung. Daraufhin wurde die Feuerwehr hinzugezogen.
Brandgeruch und Flammen: Evakuierung des Wohnhauses
Beim Versuch, die Tür zu öffnen, registrierten die Einsatzkräfte Brandgeruch und Flammen. Die Bewohner des Hauses wurden umgehend evakuiert. Das Feuer erlosch kurz darauf von selbst, möglicherweise aufgrund von Sauerstoffmangel. Anschließend drang ein Spezialeinsatzkommando (SEK) in die Wohnung ein und setzte einen Diensthund ein, um den 36-Jährigen festzunehmen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Fund von über fünf Kilogramm Cannabis und weiteren Beweismitteln
In der Wohnung entdeckten die Beamten diverse eingeschweißte Tüten mit Cannabisblüten – insgesamt mehr als fünf Kilogramm. Zudem wurden weitere Anbauprodukte zur Herstellung von Cannabis, Betäubungsmittel in Pillenform, drei Handys sowie verschiedene Speichermedien und SIM-Karten beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann wegen des Verdachts des illegalen Anbaus und Handels mit Betäubungsmitteln.



