US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Zölle auf Fahrzeuge aus der Europäischen Union drastisch zu erhöhen. Ab kommender Woche sollen Autos und Lastwagen, die aus EU-Staaten in die USA eingeführt werden, mit einem Zollsatz von 25 Prozent belegt werden. Dies gab Trump am Freitag auf seiner Plattform Truth Social bekannt.
Vorwurf der Vertragsverletzung
Trump begründete den Schritt mit dem Vorwurf, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen gehalten habe. Details zu den angeblichen Verstößen nannte er zunächst nicht. Die Ankündigung kommt überraschend, da zuletzt Verhandlungen über eine Reform der Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU im Gange waren.
Auswirkungen auf die Automobilindustrie
Die Zollerhöhung trifft vor allem deutsche Hersteller wie Volkswagen, BMW und Daimler, die einen erheblichen Teil ihrer Fahrzeuge in die USA exportieren. Branchenexperten rechnen mit steigenden Preisen für europäische Autos auf dem US-Markt und möglichen Umsatzeinbußen. Auch amerikanische Verbraucher könnten betroffen sein, da die höheren Zölle oft an die Kunden weitergegeben werden.
Die Europäische Union hat noch nicht offiziell auf die Ankündigung reagiert. Es wird jedoch erwartet, dass Brüssel Gegenmaßnahmen prüft, möglicherweise eigene Zölle auf US-Produkte. Der Schritt Trumps verschärft die bereits angespannten Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU weiter.
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