WBM-Wohnprojekt in Moabit: 108 Wohnungen für Jugendliche fast fertig
WBM-Wohnprojekt in Moabit: 108 Wohnungen fast fertig

In Berlin-Moabit entsteht dringend benötigter Wohnraum für Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen. Das Wohnprojekt der WBM (Berliner Wohnungsbaugesellschaft Mitte) in der Rathenower Straße ist fast fertig. Insgesamt werden hier 108 Wohnungen gebaut, die speziell auf die Anforderungen junger Menschen mit Unterstützungsbedarf zugeschnitten sind. Der Bau befindet sich in der finalen Phase, allerdings gibt es einen leichten Verzug gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan.

Projekt im Überblick: 108 Wohnungen für besondere Bedarfe

Das Wohnprojekt umfasst 108 Wohnungen, die sich auf zwei Gebäudeteile verteilen: einen Neubau direkt an der Rathenower Straße und einen Bestandsbau, für den noch eine Sanierungslösung gesucht wird. Der Neubau ist bereits als Rohbau erkennbar. Die Wohnungen sind für Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen konzipiert, etwa für solche, die aus der Jugendhilfe kommen oder psychosoziale Unterstützung benötigen. Die WBM realisiert das Projekt in Kooperation mit sozialen Trägern, die die Betreuung der Bewohner übernehmen.

Leichter Verzug: Ursachen und aktueller Stand

Nach Angaben der WBM ist der Bau in leichtem Verzug. Gründe dafür sind unter anderem Lieferengpässe bei Baumaterialien und personelle Engpässe bei den ausführenden Firmen. Ein genaues Fertigstellungsdatum nannte das Unternehmen nicht, betonte aber, dass die Verzögerung im Rahmen des Üblichen liege. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Wohnungen so schnell wie möglich zu übergeben“, so ein Sprecher der WBM. Die Bezirksreporterin Julia Lehmann berichtete am 30. Juni 2026 über den aktuellen Stand.

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Bedeutung für den Bezirk: Wohnraum für vulnerable Gruppe

Der Bedarf an solchen Wohnprojekten ist in Berlin-Moabit und ganz Berlin groß. Laut Statistik des Landes Berlin warten derzeit über 500 Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen auf einen geeigneten Wohnplatz. Das Projekt in der Rathenower Straße schafft hier dringend benötigte Kapazitäten. Die Wohnungen sind so gestaltet, dass sie sowohl Privatsphäre als auch Gemeinschaftsräume bieten, um die soziale Integration zu fördern. Die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln und sozialen Einrichtungen war ein wichtiges Kriterium bei der Standortwahl.

Ausblick: Sanierung des Bestandsbaus noch unklar

Während der Neubau kurz vor der Fertigstellung steht, ist die Zukunft des angrenzenden Bestandsbaus noch offen. Die WBM sucht nach einer Möglichkeit zur Sanierung, um auch dort Wohnraum schaffen zu können. „Wir prüfen verschiedene Optionen, darunter eine energetische Sanierung und eine Aufstockung“, so der Sprecher. Eine Entscheidung wird in den kommenden Monaten erwartet. Das gesamte Projekt soll dazu beitragen, die Wohnsituation für Jugendliche in Moabit nachhaltig zu verbessern.

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