Der private Bahnbetreiber Agilis hat den Zuschlag für das Regionalverkehrsnetz Mainfranken erhalten. Wie das Unternehmen mitteilte, soll der Betrieb ab 2030 aufgenommen werden. Damit werde Agilis zum größten privaten Betreiber im bayerischen Schienennahverkehr.
Netz verbindet Ballungsräume und schafft Schnittstellen
Das Mainfranken-Netz verbindet die Ballungsräume Nürnberg und Frankfurt sowie die Städte Schweinfurt, Bamberg und Würzburg. Über die Schnittstellen in Bamberg und Nürnberg wird eine direkte Anbindung an die beiden bereits bestehenden Agilis-Netze in Bayern hergestellt.
Bisher betreibt Agilis zwei Netze in Bayern: das Netz Mitte im Donautal rund um Regensburg, bis Nürnberg und zum Flughafen München, sowie das Netz Nord in Oberfranken, Teilen der Oberpfalz bis nach Unterfranken und Tschechien. Insgesamt entsprechen diese Netze rund zehn Prozent des bayerischen Schienenpersonennahverkehrs.
Unternehmenshintergrund und Beschäftigte
Die beiden bayerischen Agilis-Gesellschaften sind hundertprozentige Töchter der BeNEx GmbH. Nach eigenen Angaben beschäftigen sie rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bayern. Mit dem neuen Netz wird Agilis seine Präsenz im Freistaat weiter ausbauen.
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hatte den Zuschlag erteilt. Agilis wird damit zum größten privaten Betreiber im bayerischen Schienennahverkehr.



