Baum lässt Zukunft beim FC Augsburg offen
Baum lässt Zukunft beim FC Augsburg offen

Trotz der 0:4-Niederlage in Berlin blickt der FC Augsburg auf die beste Rückrunde seiner Bundesliga-Geschichte zurück. Dennoch vermeidet die Vereinsführung ein klares Bekenntnis zu Trainer Manuel Baum.

Manuel Baum will sich heute intensiver Gedanken über seine Zukunft machen und verwies auf ein Ergebnis in der kommenden Woche. „Für mich gibt es eine Frage, die man immer als Erstes beantworten muss: Was ist am besten für den Verein? Mit der müssen wir uns beschäftigen. Ein Gefühl habe ich schon, was am besten für den Verein ist“, sagte Baum nach dem Spiel.

Die deutliche Niederlage beim 1. FC Union Berlin überdeckte kurzzeitig die erfolgreiche Rückrunde. Nach einem schwachen Saisonstart unter Vorgänger Sandro Wagner übernahm Baum im Dezember und stabilisierte das Team, das sogar gegen Bayer Leverkusen und den FC Bayern München gewann.

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Ob Baum auf seinen alten Posten als Leiter für Entwicklung und Fußball-Innovation zurückkehrt, ließ er offen. „Sicherheit braucht jeder im Job. Die Frage ist, worauf Sicherheit bezogen ist. Auf den Job an sich oder vielleicht hat man im Leben schon ein paar Vorkehrungen getroffen, sodass man auch mal mehr Risiko gehen kann“, erklärte Baum.

Sportdirektor Benjamin Weber hielt sich ebenfalls bedeckt: „Wir haben bestätigt, dass wir sehr zufrieden sind mit der Arbeit aktuell. Aber es liegt nicht nur daran, wie gut es ist, sondern wie man es in der Zukunft gestalten könnte.“

Die Spieler stehen geschlossen hinter Baum. Stürmer Michael Gregoritsch lobte: „Manuel Baum ist ein ganz feiner Mensch und ein sehr guter Trainer. Die Leistungen auf dem Platz sprechen für sich.“

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