Die Cleveland Cavaliers um Dennis Schröder haben in der NBA-Playoff-Viertelfinalserie gegen die Detroit Pistons den ersten Sieg eingefahren. Mit einem 116:109-Erfolg im dritten Spiel der Best-of-seven-Serie wahrt das Team aus Ohio seine Chance aufs Weiterkommen.
Schröder von der Bank
Der Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft kam wie gewohnt von der Ersatzbank und steuerte elf Punkte, einen Rebound und zwei Assists bei. Gegen seinen Ex-Klub, für den er in der Saison 2025/2026 28 Spiele absolviert hatte, war der Braunschweiger mit den Cavs lange klar auf Siegkurs. Ein 17-Punkte-Vorsprung zu Beginn des dritten Viertels schmolz jedoch dahin. Knapp drei Minuten vor Schluss glich Duncan Robinson für die Pistons zum 104:104 aus.
Harden glänzt in der Schlussphase
Zu mehr reichte es für die Gäste aus Michigan nicht. In der Schlussphase leistete sich insbesondere Pistons-Star Cade Cunningham (27 Punkte) einige leichte Ballverluste, die Cleveland ausnutzte. Bester Werfer der Partie war Clevelands Donovan Mitchell mit 35 Zählern. Neuzugang James Harden, der in den ersten beiden Spielen schwächelte, zeigte sich verbessert und setzte mit drei Körben in den letzten zwei Minuten die entscheidenden Schlusspunkte. Insgesamt holte der Guard 19 Punkte, Jarrett Allen kam auf 18 Zähler.
Nächstes Heimspiel entscheidend
Die Detroit Pistons, bestes Team der Hauptrunde in der Eastern Conference, hatten zuvor im Achtelfinale Orlando Magic um den verletzten Franz Wagner aus dem Wettbewerb geworfen. Spiel vier der Serie findet in der Nacht auf Dienstag ebenfalls in Cleveland statt. Die Cavs sollten auch dieses Spiel dringend gewinnen, da Detroit in der Serie Heimrecht besitzt. Ein mögliches Entscheidungsspiel sieben würde für die Cavaliers auswärts stattfinden.
Schröder hatte in der Saison 2025/2026 durchschnittlich 10,8 Punkte, 2,7 Rebounds und 4,9 Assists für die Pistons erzielt. Nun hofft er mit Cleveland auf den Ausgleich in der Serie.



