Cigerci erlöst Cottbus: Aufstieg in Reichweite
Cigerci erlöst Cottbus: Aufstieg greifbar

Ein Last-Minute-Drama beschert Energie Cottbus die große Chance auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Tolga Cigerci erzielte in der 89. Minute den Siegtreffer zum 2:1 (1:1) gegen den SV Wehen Wiesbaden und ließ die Cottbuser Fans jubeln. Der Joker, der in der Schlussphase eingewechselt wurde, traf per Kopf und bescherte seiner Mannschaft drei wichtige Punkte.

Bruder Tolcay auf der Tribüne in Tränen

Während Tolga auf dem Platz gefeiert wurde, saß sein Bruder Tolcay Cigerci auf der Tribüne und war emotional völlig aufgelöst. „Mir sind die Tränen gekommen, ich kann nicht beschreiben, was da eben passiert ist. So nervös war ich noch nie“, gestand der sonst für die Tore zuständige Angreifer, der am Samstag gesperrt war. Tolga sprang in die Bresche und übernahm die Rolle des Matchwinners.

Vogelwildes Spiel und dramatischer Sieg

„Ich muss das erstmal verarbeiten. Es war vogelwild“, sagte Tolga Cigerci nach dem Schlusspfiff bei MagentaSport. Der 31-Jährige, der drei Jahre älter ist als sein Bruder, hatte zuvor in dieser Saison kaum getroffen. Nun aber war er zur Stelle, als es darauf ankam. Zwei Wochen zuvor hatte noch Tolcay mit einem Dreierpack beim 5:3 gegen Rot-Weiss Essen geglänzt.

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Cottbus auf dem besten Weg

Mit 69 Punkten steht Energie Cottbus als Tabellenzweiter vor dem letzten Spieltag. Am Samstag gastiert das Team bei Jahn Regensburg. Ein Sieg würde den Aufstieg perfekt machen. „Am Samstag gewinnen wir, und dann schenken wir der Stadt, dem Verein und uns den Aufstieg“, versprach Tolga Cigerci. Doch auch ein Remis könnte reichen, denn Cottbus hat die beste Tordifferenz im Aufstiegsrennen. Die Konkurrenten MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen liegen mit jeweils 67 Punkten dahinter.

Die Konkurrenz patzt

Rot-Weiss Essen gewann am Samstag nach drei Niederlagen in Folge mit 1:0 (0:0) gegen den SC Verl. Gianluca Swajkowski traf in der 50. Minute. Im Saisonfinale muss Essen bei Absteiger SSV Ulm antreten. Duisburg kam am Freitag nicht über ein 0:0 bei Erzgebirge Aue hinaus. Vor dem letzten Heimspiel gegen Viktoria Köln liegt Duisburg auf Relegationsrang drei, hat aber eine um sechs Tore bessere Tordifferenz als RWE.

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