Die Vertragsverhandlungen zwischen dem FC Bayern und Konrad Laimer stocken. Der 28-jährige Verteidiger fordert ein Gehalt von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr, während der Verein nicht bereit ist, diese Summe zu zahlen. Sportvorstand Max Eberl bestätigte nach dem 3:3 gegen Heidenheim, dass man sich derzeit nicht einig sei.
Eberl betonte jedoch, dass es keine schlechte Stimmung gebe. Man habe zwei Standpunkte und müsse sehen, ob man eine Brücke finden könne. Der FC Bayern pocht nicht auf eine schnelle Entscheidung und wäre bereit, Laimer auch ohne Vertragsverlängerung ins letzte Vertragsjahr gehen zu lassen.
Laimer war 2023 ablösefrei von RB Leipzig gekommen. Eberl erklärte, dass man bei einem Abschied nicht viel verlieren würde, da der Spieler damals ohne Ablöse kam. Der Verein würde eher auf eine Ablöse im Sommer 2026 verzichten, als das Gehalt um knapp 50 Prozent zu erhöhen.
Trotz der schwierigen Verhandlungen ist Laimer unter Trainer Vincent Kompany eine wichtige Stütze. Er kann auf der Sechs, als Rechts- und Linksverteidiger sowie auf dem Flügel eingesetzt werden. In 132 Spielen für Bayern erzielte er sieben Tore und bereitete 20 vor. In dieser Saison stand er in 34 von 43 Einsätzen in der Startelf.



