FC Bayern: Max Eberl bestätigt Abschied von Nicolas Jackson
Eberl bestätigt Jackson-Abschied beim FC Bayern

Der FC Bayern München wird im kommenden Sommer ohne Stürmer Nicolas Jackson planen. Dies bestätigte Sportvorstand Max Eberl am Samstagabend im ZDF-Sportstudio und schaffte damit klare Fakten zur Zukunft des 24-jährigen Senegalesen.

Kaufoption wird nicht gezogen

„Wir haben Spieler wie Nicolas Jackson, wo wir die Option nicht ziehen müssen, weil er die Spiele nicht erreicht. Und wo es darauf hinausläuft, dass wir die Option nicht ziehen werden“, erklärte Eberl. Damit wird der Leihvertrag von Jackson nicht in einen festen Transfer umgewandelt. Der Angreifer war im vergangenen Sommer vom FC Chelsea nach München ausgeliehen worden.

Hintergrund der Kaufpflicht

Die Vereinbarung zwischen den Klubs sah eine Kaufpflicht vor, die gegriffen hätte, wenn Jackson mindestens 40 Pflichtspieleinsätze über jeweils 45 Minuten für die Bayern absolviert hätte. In diesem Fall wäre eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 65 Millionen Euro an den FC Chelsea fällig geworden. Diese Marke hatte Uli Hoeneß im September 2025 im SPORT1 Doppelpass öffentlich genannt.

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Einsätze und Leistung

Aktuell kommt Jackson auf 20 Einsätze in der Bundesliga, acht in der Champions League und einen im DFB-Pokal. In diesen Partien erzielte er insgesamt zehn Tore und bereitete vier weitere vor. Die erforderliche Anzahl von 40 Einsätzen über 45 Minuten galt jedoch von Anfang an als schwer erreichbar, sodass die Bayern-Bosse nun freie Hand haben.

Rückkehr zu Chelsea

Da die Kaufoption nicht gezogen wird, kehrt Jackson im Sommer zum FC Chelsea zurück. Bei den Blues besitzt der Stürmer noch einen Vertrag bis 2033. Bereits im Februar hatte SPORT1 berichtet, dass Jackson in München keine Zukunft haben würde. Mit Eberls Aussagen ist nun endgültige Klarheit geschaffen.

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