Bayern-Poker um Laimer: Eberl bleibt hart
Bayern-Poker um Laimer: Eberl bleibt hart

Beim FC Bayern München stocken die Vertragsverhandlungen mit Konrad Laimer. Der 28-jährige Österreicher fordert eine deutliche Gehaltserhöhung auf bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr, während er aktuell zwischen acht und neun Millionen verdient. Die Münchner Verantwortlichen lehnen diese Forderung ab und wollen nicht jede Gehaltsvorstellung automatisch erfüllen.

Sportvorstand Max Eberl bestätigte nach dem 3:3 gegen Heidenheim die schwierige Lage: „Das sind einfach Gespräche, das sind Vorstellungen. Da kommt man momentan nicht übereinander!“ Gleichzeitig betonte er, dass das Verhältnis intakt sei: „Es gibt kein böses Blut, es gibt keine Missstimmung, gar nichts. Es gibt zwei Standpunkte und da muss man schauen, ob man die Brücke irgendwann irgendwie findet.“

Bemerkenswert ist, dass Bayern keinen Zeitdruck verspürt. Selbst ein Verbleib ohne Vertragsverlängerung bis 2027 ist denkbar. Eberl erinnerte daran, dass Laimer ablösefrei gekommen sei, weshalb man im Falle eines Abschieds nicht viel verlieren würde. Im Klartext: Lieber nimmt man ein mögliches ablösefreies Ende in Kauf, als das Gehalt massiv zu erhöhen.

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Sportlich ist Laimer unter Trainer Vincent Kompany vielseitig einsetzbar – ob auf der Sechserposition, als Außenverteidiger oder sogar offensiv. In dieser Saison stand er 43-mal auf dem Platz, 34-mal von Beginn an. Trotzdem bleibt der Klub bei seiner harten Linie, und der Vertragspoker bleibt vorerst offen.

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