München – Der Poker um die Vertragsverlängerung von Konrad Laimer beim FC Bayern München geht in die nächste Runde. Sportvorstand Max Eberl hat die Position des deutschen Rekordmeisters erneut bekräftigt, wich jedoch einer konkreten Frage zu den finanziellen Forderungen des 28-jährigen Österreichers aus.
Eberl betont gutes Verhältnis
Vor dem Bundesliga-Spiel beim VfL Wolfsburg, das die Bayern mit 1:0 für sich entscheiden konnten, äußerte sich Eberl gegenüber Sky zum aktuellen Stand der Verhandlungen. „Es ist mit Konny ein ganz sauberes Verhältnis. Das habe ich auch, weil ich alle drei Tage diese Fragen gestellt bekomme, in unterschiedlichen Fernsehsendern gesagt: Es gibt null böses Blut. Es gibt zwei Standpunkte, die momentan nicht übereinander passen“, erklärte der 52-Jährige.
Eberl stellte jedoch klar: „Wir wollen mit Konny verlängern, das ist Fakt. Wir müssen halt irgendwie eine Brücke finden, was die Vorstellungen betrifft.“
Frage nach Gehaltsforderungen bleibt unbeantwortet
Wie SPORT1 bereits im März berichtete, verlangt Laimer eine deutliche Gehaltserhöhung. Auf die direkte Frage, ob der Mittelfeldspieler zu viel fordere, reagierte Eberl am Samstag ausweichend: „Ehrlicherweise möchte ich jetzt hier an dem Tisch nicht über Vertragsverhandlungen oder Geld diskutieren.“
Laimer war im Sommer 2023 ablösefrei von RB Leipzig nach München gewechselt. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027. Auf die Frage, ob es den Bayern wehtun würde, wenn Laimer den Verein wieder verlassen müsste, hatte Eberl bereits am vergangenen Wochenende geantwortet: „Er ist ablösefrei gekommen, da würden wir nicht verlieren.“
Vertragsverlängerungen: Neuer und Eberl ebenfalls im Fokus
Neben Laimer stehen auch Vertragsverlängerungen von Manuel Neuer und Eberl selbst an. Auf die Frage, wer von den Dreien zuerst unterschreiben werde, antwortete Eberl schmunzelnd: „Das ist eine gute Frage. Ich weiß gar nicht, wer von den Dreien. Lassen wir uns überraschen, vielleicht ist die Rückennummer ausschlaggebend.“
Neuer trägt als Stammkeeper die Nummer 1, Laimer die 27. Eberl hingegen hat als Sportvorstand keine Rückennummer. Es bleibt also spannend, wer als Erster seinen Vertrag verlängert.



