Eintracht Frankfurt: Größter Ausverkauf der Liga – 120 Mio. Euro nötig
Eintracht Frankfurt: 120 Mio. Euro Ausverkauf

Eintracht Frankfurt steht vor dem größten Ausverkauf der Bundesliga-Geschichte. Wie die Bild-Zeitung berichtet, muss der Club mindestens 120 Millionen Euro durch Spielerverkäufe einnehmen. Sportvorstand Markus Krösche (45) ist deshalb selbst im Familienurlaub auf Kreta ununterbrochen am Telefon – wie ein von seiner Frau Viktoria geteiltes Video zeigt.

Urlaub ohne Ruhe: Krösche pausenlos im Einsatz

Viktoria Krösche filmte ihren Mann dabei, wie er während des Aufenthalts mit der Familie auf der Liege, beim Spazierengehen oder sogar im Restaurant ständig telefoniert oder tippt. Dazu schrieb sie: „Du bist mit deinem Mann im Urlaub & der ganzen Bundesliga.“ Der private Einblick verdeutlicht die angespannte Lage bei den Hessen.

Zwangsverkäufe wegen Finanzlücke

Die Eintracht muss die 120 Millionen Euro erlösen, um wirtschaftliche Auflagen zu erfüllen und den Kader neu aufzustellen. Bereits in diesem Sommer wurden Leistungsträger wie Randal Kolo Muani (wechselte zu Paris Saint-Germain) und Jesper Lindstrøm (zu Napoli) abgegeben. Weitere Verkäufe von Spielern wie Omar Marmoush, Hugo Larsson oder Willian Pacho stehen im Raum.

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„Wir müssen kreativ sein und gleichzeitig die sportliche Konkurrenzfähigkeit erhalten“, zitiert die Bild einen nicht namentlich genannten Club-Verantwortlichen. Der Druck ist enorm, denn die Frist für die Erfüllung der finanziellen Vorgaben läuft.

Auswirkungen auf die neue Saison

Trainer Dino Toppmöller muss sich auf einen Umbruch einstellen. Die Abgänge könnten die Chancen auf eine erneute Europapokal-Teilnahme schmälern. Gleichzeitig bietet der Ausverkauf aber auch Chancen für junge Talente aus der eigenen Akademie, sich zu beweisen. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie tief der Einschnitt wirklich wird.

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