Eintracht Frankfurt muss einen herben Rückschlag in der Nachwuchsarbeit hinnehmen: Das als „Mega-Juwel“ gehandelte Talent Niko Ilicevic (15) hat sich gegen eine Vertragsunterschrift bei der SGE entschieden. Der Linksfuß, der als künftiger Star aus der eigenen Jugend aufgebaut werden sollte, wechselt stattdessen zu einem internationalen Top-Klub. Dies berichtet BILDplus exklusiv.
Ilicevic: Eines der größten Talente Deutschlands
Niko Ilicevic galt bei Eintracht Frankfurt als das größte Versprechen für die Zukunft. Der offensive Mittelfeldspieler, der sowohl als Zehner als auch auf dem Flügel eingesetzt werden kann, wurde von mehreren europäischen Spitzenvereinen umworben. Neben Frankfurt hatten unter anderem der FC Bayern München, Borussia Dortmund und Klubs aus England und Spanien Interesse signalisiert. Die Entscheidung des 15-Jährigen fiel nun gegen die Hessen.
Die Folgen für Eintracht Frankfurt
Für Eintracht Frankfurt ist der Abschied von Ilicevic ein schwerer Schlag. Der Verein hatte große Hoffnungen in den Jugendspieler gesetzt und ihn als „ersten richtig großen Star seit vielen Jahren“ aus der eigenen Akademie gesehen. Mit der Abkehr des Talents verliert die SGE nicht nur ein sportliches Juwel, sondern auch ein Aushängeschild für die Nachwuchsarbeit. Die Verantwortlichen um Sportvorstand Markus Krösche müssen nun alternative Wege finden, um die Lücke zu schließen.
Wie es für Ilicevic weitergeht
Laut BILDplus steht Ilicevic vor einem Wechsel ins Ausland. Welcher Klub den Zuschlag erhalten hat, ist noch nicht offiziell bestätigt. Der Spieler selbst und seine Familie sollen sich für einen Verein entschieden haben, der eine klare Perspektive für den Sprung in den Profibereich bietet. Ilicevic wird voraussichtlich zunächst in der Jugendabteilung des neuen Klubs spielen und dann Schritt für Schritt an die erste Mannschaft herangeführt werden.
Reaktionen aus Frankfurt
Offizielle Stellungnahmen von Eintracht Frankfurt liegen bislang nicht vor. Intern dürfte man jedoch enttäuscht sein, dass man das Talent trotz intensiver Bemühungen nicht halten konnte. Der Fall Ilicevic zeigt einmal mehr, wie schwer es Bundesligisten im Wettbewerb mit finanzstarken internationalen Klubs haben, wenn es um die Bindung von Top-Talenten geht.



