Ford verhandelt mit US-Regierung über Militäraufträge
Ford verhandelt mit US-Regierung über Militäraufträge

Der amerikanische Autoriese Ford führt Gespräche mit der US-Regierung über mögliche Militäraufträge. Konzernchef Jim Farley bestätigte in einer Telefonkonferenz mit Analysten, dass es sich um Gespräche im Anfangsstadium zu einigen Projekten mit Verteidigungsbezug handle. Details nannte er nicht.

Bereits vor zwei Wochen hatte das „Wall Street Journal“ berichtet, die US-Regierung wolle Autobauer wie Ford und General Motors stärker in die Rüstungsproduktion einbinden. Das Pentagon strebe unter anderem den Zugriff auf Mitarbeiter und Produktionskapazitäten an, um geleerte Munitionslager aufzufüllen – eine Folge der jahrelangen Unterstützung der Ukraine und des Irankriegs.

In einem weiteren Punkt kommt Ford der Regierung entgegen: Das Unternehmen will als großer Kunde die Verlagerung von Zulieferern in die USA fördern, etwa für Chips und Batterien. Farley bezeichnete dies als möglicherweise den größten kurzfristigen Beitrag, mit dem Ford den USA helfen könne.

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Geschäftlich profitierte Ford zuletzt von höheren Verkäufen großer und teurer Fahrzeuge. Der Umsatz stieg im vergangenen Quartal um sechs Prozent auf 43,3 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte operative Gewinn lag mit 3,5 Milliarden Dollar deutlich über den Analystenerwartungen von 1,3 Milliarden Dollar.

Unter dem Strich verbuchte Ford einen Konzerngewinn von 2,5 Milliarden Dollar, nach 500 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Die Elektroauto-Sparte blieb jedoch defizitär: Sie verzeichnete einen operativen Verlust von 777 Millionen Dollar.

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