Drei Wochen vor dem Start der neuen Saison in der 3. Liga hat Fortuna Düsseldorf das erste Saisonziel erreicht. Nach Informationen der BILD kann Sportvorstand Samir Arabi (47) nun fest mit dem anvisierten Etat von 7,5 Millionen Euro planen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga anzugreifen.
Finanzielle Grundlage gesichert
Der Hauptgrund für die erfolgreiche Etatplanung ist der Verkauf von Sima Suso (21) zum FC Augsburg. Der Transfer brachte rund 1,7 Millionen Euro plus Bonuszahlungen ein. Damit hat Arabi nahezu die Verkaufsvorgaben erfüllt, die bei zwei Millionen Euro lagen. Die zweite entscheidende Säule ist die Steigerung der Sponsoring-Einnahmen, die Vorstand Alexander Jobst (52) deutlicher als erwartet erhöhen konnte. So wird „Vodafone“ in der neuen Saison als Trikotsponsor auf dem Rücken unter der Nummer platziert.
Durch die gesicherte Finanzierung steht der Verein nicht unter Druck, Spieler wie Elias Egouli (23) oder Steven van der Sloot (24) verkaufen zu müssen. Ein geplanter Deal von Egouli zur SV Elversberg war zuvor geplatzt.
Positive Entwicklung im Kader
Der Charakter in der Mannschaft scheint zu stimmen, und abgesehen von der Muskelverletzung mit Sehnenbeteiligung von Hamza Anhari (22) gibt es keine Verletzungen. Die bisher 13 Neuzugänge machen einen guten Eindruck und lassen hoffen, dass die Reparaturarbeiten nach dem Horror-Jahr am Kader erfolgreich waren. Auch abseits des Platzes hat Fortuna die Hausaufgaben erledigt, um sich für die 3. Liga zu rüsten.
Trotz kleinerer Rückschläge in der Vorbereitung – wie der ersten Testspiel-Niederlage gegen den Linzer ASK (0:2) – sieht die Lage drei Wochen vor dem Saisonstart gut aus. „Der Grundstein für die Rückkehr in die 2. Liga ist gelegt“, so die Einschätzung der Verantwortlichen. Beim Erreichen des ersten Ziels soll es aber nicht bleiben.



