Frankfurt hält an Riera fest: Trainer bleibt bis Saisonende
Frankfurt hält an Riera fest: Trainer bleibt bis Saisonende

Nach der erneuten Niederlage gegen Borussia Dortmund hält Eintracht Frankfurt zumindest bis zum letzten Saisonspiel an Trainer Albert Riera fest. Dies bestätigte Sportvorstand Markus Krösche nach der 2:3-Pleite in Dortmund. Über die Zukunft des Spaniers herrscht weiterhin Unklarheit.

Krösche äußert sich nicht zu Rieras Zukunft

„Wir haben heute das Spiel verloren, das ist extrem ärgerlich. Jetzt geht es darum, dass wir alle zusammen das Spiel gegen Stuttgart gewinnen“, sagte Krösche. Zur weiteren Zukunft des Trainers wollte er sich nicht äußern. Die Niederlage in Dortmund war bereits die dritte in den vergangenen vier sieglosen Partien. Die Eintracht droht, die Teilnahme am internationalen Geschäft zu verpassen.

Riera: „Ich brauche Vertrauen und Zeit“

„Meine Spieler werden bis zu meinem letzten Tag hier alles geben, mehr als hundert Prozent, das kann ich versprechen“, sagte Riera nach der Partie bei Sky. Das Problem sei nicht das Spiel heute. „Man braucht Zeit, drei Monate sind eigentlich zu wenig“, erklärte der 44-Jährige. Er hatte das Traineramt in Frankfurt Anfang Februar übernommen.

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Auf die Frage nach seiner Zukunft betonte Riera in der Pressekonferenz: „Das ist nicht meine Entscheidung, sondern die des Vereins.“ Er könne nur die Mannschaft beeinflussen und sich darauf konzentrieren. „Der Rest liegt nicht in meiner Hand. Aber ich habe das Gefühl, dass, wenn ich Zeit habe, es bei mir immer so war, dass nach drei oder vier Monaten der beste Moment kam. Ich brauche Vertrauen, ich brauche Zeit und dass wir alle an einem Strang ziehen.“ Er wisse aber auch, dass es im Fußball nicht immer Zeit gebe. „Ich persönlich fühle mich sehr stark und blicke optimistisch in die Zukunft, um diese Situation zu lösen und viele Leistungen wie heute zu zeigen.“

Europapokal-Qualifikation in Gefahr

Um sich für einen Platz in einem europäischen Wettbewerb zu qualifizieren, muss Frankfurt nicht nur gegen Stuttgart punkten, sondern auch auf Patzer von Tabellennachbar Freiburg hoffen, die am Sonntag beim Hamburger SV zu Gast sind. Die Stimmung in Frankfurt ist angespannt, doch Riera zeigt sich kämpferisch. Die kommenden Tage werden zeigen, ob der Verein ihm über das Saisonende hinaus Vertrauen schenkt.

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