Gladbach holt Polen-Juwel Leszczynski: Hoffen auf Elvedi-Effekt
Gladbach holt Polen-Juwel Leszczynski: Elvedi-Effekt erhofft

Borussia Mönchengladbach hat am Freitag mit Jan Leszczynski (19) den siebten Neuzugang für die kommende Saison präsentiert. Der Innenverteidiger wechselt von Legia Warschau in die Bundesliga und kostet rund drei Millionen Euro Ablöse. Obwohl er in der ersten polnischen Liga lediglich vier Einsätze vorweisen kann, gilt er als eines der größten Talente auf seiner Position in Europa.

Spielstil und Persönlichkeit des Polen-Juwels

Leszczynski wird als absoluter Teamplayer beschrieben, der auf dem Rasen alles für die Mannschaft gibt. Seine aggressive Spielweise führt ihn oft ins Tackling, gleichzeitig bevorzugt er dank seiner Beidfüßigkeit einen gepflegten Spielaufbau. Privat ist er ein Familienmensch, liest gerne Bücher und spielt in seiner Freizeit FIFA auf der Playstation – wie viele Profis in seinem Alter.

In Gladbach trifft er auf seinen alten Freund Jakub Peret (18), der in Borussias Nachwuchsleistungszentrum in der U19 spielt. Peret wurde im vergangenen Jahr mit Gladbachs U17 sensationell Deutscher Meister. Die beiden besuchten in Polen denselben Kindergarten.

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Sprachkenntnisse und Vorbilder

Das Abwehrtalent hat bereits in der Schule Deutsch gelernt und spricht fließend Englisch. Laut BILD war es für ihn dennoch sehr wichtig, dass Trainer Eugen Polanski (40), ein ehemaliger polnischer Nationalspieler, mit ihm in seiner Muttersprache kommunizieren kann. Sein sportliches Vorbild ist der niederländische Abwehrstar Virgil van Dijk (34, Liverpool).

Die Gladbacher Verantwortlichen hoffen jedoch, dass sich der Youngster an seinem Teamkollegen Nico Elvedi (29) orientiert. Elvedi kam 2015 ebenfalls als 18-jähriges Riesentalent nach Mönchengladbach und kostete damals stolze vier Millionen Euro Ablöse – eine Investition, die sich für Borussia absolut ausgezahlt hat.

Der Elvedi-Weg als Blaupause

Elvedi entwickelte sich zum absoluten Leistungsträger und ist nach elf Jahren im Fohlen-Trikot mit 318 Bundesliga-Spielen Gladbachs Rekord-Ausländer. Diesen Weg soll auch Leszczynski einschlagen. Die Vereinsführung setzt große Hoffnungen in das Polen-Juwel und erwartet, dass er sich ähnlich positiv entwickelt wie sein Vorbild im eigenen Team.

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