RB Leipzig: Gruda-Verabschiedung abgesagt – Hoffnung auf Verbleib
Gruda-Verabschiedung abgesagt – Hoffnung auf Verbleib

Leipzig – Eigentlich wollte RB Leipzig vor dem Spiel gegen St. Pauli drei Spieler des aktuellen Kaders verabschieden. Doch dann gab es eine Planänderung: Während Xaver Schlager (28/Vertragsverlängerung abgelehnt) und Kosta Nedeljkovic (20/Leihspieler kehrt zu Aston Villa zurück) einen Blumenstrauß bekamen, wurde die Verabschiedung von Brighton-Leihspieler Brajan Gruda (21) nach BILD-Informationen kurzfristig abgesagt!

Die Hintergründe

Unter der Woche gab es nochmal lange Gespräche mit Brajan Gruda, der sich bei RB Leipzig sehr wohlfühlt. Der Bundesligist hat sich daraufhin entschieden, ihn nicht zu verabschieden. Auch die Gespräche mit seinem Klub Brighton, wo er noch Vertrag bis 2028 hat, sollen nach der Saison intensiviert werden.

Aussagen von Sport-Boss Marcel Schäfer

Sport-Boss Marcel Schäfer (41) erklärte: „Wir haben klar gesagt, lasst uns in die Champions League einziehen, dann gibt es Planungssicherheit, gerade was das Wirtschaftliche betrifft. Wir sind mit Brajan sehr zufrieden, er fühlt sich super wohl, das hat er uns bestätigt. Wir haben uns nach dem Gespräch mit ihm unter der Woche dafür entschieden, dass wir nur die Spieler wirklich verabschieden, die zu 100 Prozent gehen.“

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Und weiter: „Bei Brajan ist es ja noch offen, weil wir eben jetzt die Gespräche führen werden, mit ihm, aber auch mit Brighton. Eine Verabschiedung war nichts, was Brajan wollte, was wir wollten. Weil auch beide Seiten grundsätzlich erstmal Interesse haben.“

Gruda will bei RB Leipzig bleiben

Klar: Der Vorgang macht leichte Hoffnung, dass Gruda auch in Zukunft für RB Leipzig auflaufen könnte. Klar aber auch: Es ist noch ein langer Weg ...

Nach BILD-Informationen ruft Brighton eine Ablöse von 30 Millionen Euro auf. Eine Möglichkeit könnte eine erneute Leihe sein. Möglicherweise mit einer Kaufoption bzw. Kaufpflicht. Das werden die nächsten Wochen zeigen. Die Summe ist jedoch noch offen.

Schäfer abschließend: „Es heißt nicht, dass wir in zwei Wochen Vollzug melden, weil ich die Chancen wirklich noch nicht einräumen kann. Also wenn ich irgendwann einen Betrag aus England höre, dann kann es relativ schnell sein, dass man sagt, das könnte zielführend sein. Es könnte aber auch sein, dass es in drei Sekunden beendet ist.“

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