HSV-Transfers: Verkäufe klappen, Einkäufe stocken
Die Kaderplanung des Hamburger SV kommt nur schleppend voran. Während Verkäufe reibungslos über die Bühne gehen, stocken die Einkäufe. Der Transfermarkt ist wie blockiert. Dabei haben die Hamburger ihre Wunschspieler längst identifiziert. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwierig.
Elias Baum von Eintracht Frankfurt: Warten auf den Durchbruch
Besonders deutlich wird dies beim Wunschkandidaten Elias Baum von Eintracht Frankfurt. Der HSV muss sich gedulden. Der Grund: Die Frankfurter wollen den Spieler erst abgeben, wenn sie einen Ersatz gefunden haben. Doch auch dieser Transfer hängt von anderen Faktoren ab.
„Der Markt ist aktuell extrem zäh“, zitiert BILD einen Insider. „Viele Klubs warten ab, weil sie selbst noch nicht genau wissen, wie ihr Kader am Ende aussehen wird.“
WM als Hemmschuh für Transfers
Ein weiterer Grund für die Verzögerungen ist die bevorstehende Weltmeisterschaft. Viele Vereine wollen abwarten, ob sich Spieler bei dem Turnier empfehlen oder verletzen. Das führt zu einer Lähmung des Marktes.
Der HSV ist daher gezwungen, sich in Geduld zu üben. Die Verantwortlichen um Sportvorstand Jonas Boldt arbeiten jedoch intensiv an Alternativen. „Wir haben mehrere Eisen im Feuer“, so Boldt. „Aber wir werden keine überhasteten Entscheidungen treffen.“
Heiße Kandidaten für den HSV
Neben Elias Baum haben die Hamburger noch weitere Kandidaten auf dem Zettel. Konkrete Namen nennt der Verein zwar nicht, aber aus Vereinskreisen ist zu hören, dass es sich um Spieler handelt, die Erfahrung in der 2. Bundesliga mitbringen und das Profil des HSV verstärken würden.
Besonders im offensiven Bereich sucht der HSV Verstärkung. Mit Robert Glatzel hat man zwar einen Torjäger, doch dahinter ist die Luft dünn. Auch die Defensive soll verstärkt werden, um die Abwehr stabiler zu machen.
Fans müssen sich gedulden
Für die HSV-Fans heißt es also weiterhin: abwarten und Tee trinken. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass sich der Markt nach der WM wieder belebt und die gewünschten Transfers dann über die Bühne gehen.
„Wir haben einen klaren Plan und werden ihn umsetzen“, verspricht Boldt. „Aber wir brauchen Geduld.“



