Kim Jong-un bevorzugt deutsche Luxuskarossen: Putins Aurus-Limousine verstaubt in der Garage
Kim Jong-un fährt lieber Mercedes statt Putins Aurus-Limousine

Deutsche Qualität statt russischer Protz: Kim Jong-un ignoriert Putins Geschenk

Die Freude schien zunächst groß zu sein, als der russische Präsident Wladimir Putin im Juni 2024 dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un zwei seiner prestigeträchtigen Aurus Senat Limousinen überreichte. Doch nun zeigt sich: Die protzigen Staatskarossen verstauben offenbar ungenutzt in nordkoreanischen Garagen.

Putins Prestige-Projekt in der Krise

Der Aurus Senat, der seit 2018 als offizielle Staatslimousine des Kreml dient, steht aktuell im Zentrum von Kontroversen. Das Luxusfahrzeug, das bis zu 6,60 Meter lang und 6,5 Tonnen schwer sein kann, wurde mit einem Startpreis von 200.000 Euro auf den Markt gebracht. Russische Medien berichten jedoch von erheblichen Absatzproblemen und Produktionsausfällen.

Besonders pikant: Der russische Staat soll das gesamte Projekt mit rund 12,4 Milliarden Rubel (etwa 164 Millionen Euro) subventioniert haben. Trotz dieser gewaltigen Investitionen scheint das Interesse an der vermeintlich rein russischen Luxuslimousine begrenzt zu bleiben.

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Kim Jong-un setzt auf deutsche Fahrzeuge

Nordkoreas Diktator Kim Jong-un zeigt sich von Putins Geschenk wenig beeindruckt. Statt die Aurus-Limousinen zu nutzen, bevorzugt er weiterhin deutsche Fahrzeuge. Bereits im September 2024 wurde beobachtet, wie er den ehemaligen russischen Verteidigungsminister Sergei Shoigu in einem Mercedes Maybach durch Pjöngjang chauffierte.

Diese Präferenz für deutsche Automobiltechnik ist kein Zufall, wie ein Blick auf die technischen Details des Aurus Senat zeigt. Obwohl das Fahrzeug als rein russische Entwicklung vermarktet wurde, sind zahlreiche Komponenten deutscher Herkunft. Der Motor soll in Zusammenarbeit mit Porsche und Bosch entwickelt worden sein, während Antiblockiersysteme, Klimaanlage und Fahrdynamikregelung von Mercedes-Zulieferern stammen.

Produktionsprobleme und finanzielle Schwierigkeiten

Eine Zeitung aus St. Petersburg berichtete kürzlich von millionenschweren Schulden, die der Hersteller des Aurus angehäuft haben soll. Dies könnte der wahre Grund für die aktuellen Produktionsstillstände sein, die offiziell mit Inventurarbeiten begründet werden.

Die Situation wirft mehrere Fragen auf:

  • Ist der Absatz der Luxuslimousine tatsächlich eingebrochen?
  • War die Nachfrage von Anfang an zu gering für ein derart aufwändiges Projekt?
  • Wie nachhaltig ist ein Staatsprojekt, das trotz massiver Subventionen wirtschaftliche Probleme hat?

Die Entscheidung Kim Jong-uns, lieber auf bewährte deutsche Automobiltechnik zu setzen, unterstreicht die Herausforderungen, vor denen Putins Prestige-Projekt steht. Während die Aurus-Limousinen in nordkoreanischen Garagen verstauben, bleiben Mercedes und Maybach die bevorzugten Fortbewegungsmittel des nordkoreanischen Machthabers.

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