Lexus TZ 2026: Der elektrische Riese als Gegenentwurf zum Spar-SUV
Lexus TZ 2026: Elektrischer Riese gegen Spar-SUV

Während viele Hersteller auf kleine, günstige Elektroautos setzen, geht Lexus bewusst einen anderen Weg. Statt eines Spar-SUVs bringt die japanische Luxusmarke mit dem neuen Lexus TZ einen elektrischen Riesen auf den Markt, der sich mit Schwergewichten wie dem Volvo EX90, dem Hyundai Ioniq 9 und dem Lucid Gravity misst.

Ein Gigant mit drei Sitzreihen

Bislang bot Lexus mit dem RZ nur ein kompaktes Elektroauto an. Nun rollt ein 5,10 Meter langer Koloss mit einem Radstand von 3,05 Metern an. Das Akku-Skateboard ermöglicht drei Sitzreihen ohne Kompromisse: kein Verbrenner vorne, kein Tank hinten und kein Kardantunnel – stattdessen gibt es spürbar mehr Platz. Selbst in der dritten Reihe sitzen Passagiere komfortabel. Der Einstieg fällt leicht, und die tiefer montierten Sitze sorgen für ausreichend Kopffreiheit. Der Kofferraum überrascht ebenfalls: Trotz voller Besetzung passen vier Bordtrolleys hinein, bei umgeklappten Sitzen sogar zwei Fahrräder.

Batterie und Reichweite

Unter der Karosserie setzt Lexus auf leistungsstarke Akkus. Zur Wahl stehen Batterien mit 77 oder 96 kWh, die Reichweiten von 450 bis 540 Kilometern ermöglichen. Allerdings bleibt es bei 400-Volt-Technik. Der TZ lädt serienmäßig mit 22 kW an Wechselstrom, am Schnelllader sind maximal 150 kW möglich. Die Basisversion kombiniert einen 227 PS starken Frontmotor mit einem 120 PS starken Heckmotor und kommt auf eine Systemleistung von 313 PS. In der Top-Version arbeiten zwei Motoren mit je 227 PS, was 408 PS ergibt. Damit beschleunigt der TZ in 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h – auf Augenhöhe mit dem Volvo EX90.

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Innenraum und Komfort

Seine wahren Trumpfe spielt der Lexus TZ im Innenraum aus. Unter dem Motto „Omotenashi“ – der japanischen Idee perfekter Gastlichkeit – bietet er Einzelsitze mit Beinauflage in der zweiten Reihe, Infrarot-Fußwärme vorne, das bislang größte Panoramadach der Marke und neue Bambus-Applikationen. Der TZ wird so zur rollenden Lounge. Hightech-Features wie virtuelle Tasten im Armaturenbrett leuchten nur bei Annäherung auf und geben haptisches Feedback. Einen Beifahrer-Bildschirm gibt es allerdings nur in China.

Fahrverhalten und Preis

Trotz der Luxusausstattung soll der TZ handlich bleiben. Eine Hinterachslenkung, ein spezieller Rear-Comfort-Mode und eine simulierte Achtgang-Automatik sorgen für Ruhe bei den Passagieren und Kontrolle für den Fahrer. Zum Preis schweigt Lexus noch offiziell. Doch wenn schon der kleinere RX bei knapp 75.000 Euro startet, dürfte der Einstieg in den TZ kaum unter der sechsstelligen Grenze liegen.

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