Marcel Lotka (25) ist die neue Nummer eins von Energie Cottbus und trägt beim Trainingsauftakt die Rückennummer 1. Der Torhüter, der zuletzt bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag stand, wechselte ablösefrei zum Zweitligisten. Trainer Claus-Dieter Wollitz (60) setzt auf einen offensiven und attraktiven Spielstil, der einen mitspielenden Torwart erfordert – genau solche Fähigkeiten bringt Lotka mit.
Entwicklung unter Terzić und Şahin
Lotka war von 2022 bis 2025 bei Borussia Dortmund und trainierte dort mit den Torhütern Gregor Kobel und Alexander Meyer. Er betont: „Durch die drei Jahre beim BVB unter Edin Terzić und Nuri Şahin habe ich mich am Fuß und fußballerisch extrem weiterentwickeln können, weil dort der spielerische Aspekt im Vordergrund stand. Das war eine Station, die mir sportlich wie persönlich sehr weitergeholfen hat.“
Beim BVB war Lotka die Nummer drei hinter Kobel und Meyer, saß regelmäßig in der Bundesliga und Champions League auf der Bank. Spielpraxis sammelte er in der zweiten Mannschaft, für die er 84 Partien in der 3. Liga absolvierte. Besonders von seinen Torwartkollegen profitierte er: „Gregor Kobel war ein unglaublicher Torwart. Auch von Alexander Meyer, der ein super Typ ist und mit dem ich trainieren durfte, konnte ich viel mitnehmen. Er hat mir gerade im fußballerischen Bereich den einen oder anderen Tipp gegeben.“
Abstieg von Düsseldorf ebnet Weg nach Cottbus
Zuletzt war der 1,91 Meter große Lotka bei Fortuna Düsseldorf nur die Nummer zwei hinter Florian Kastenmeier (28). Nach dem Abstieg der Rheinländer in die 3. Liga verlor sein Vertrag die Gültigkeit. Für Lotka ergab sich die Chance auf einen ablösefreien Wechsel zu Energie Cottbus – und den Verbleib in der 2. Bundesliga. Lotka: „In Düsseldorf ist es nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber das ist Vergangenheit. Jetzt bin ich bei Energie und freue mich riesig auf die 2. Bundesliga.“
Der Wechsel nach Cottbus ist für ihn mehr als nur ein neuer Job – er fühlt sich fast wie eine Heimkehr an. Lotka: „Meine Großeltern wohnen etwa eine halbe Stunde von hier entfernt. Als kleines Kind bin ich oft mit dem Auto hier vorbeigefahren. Und das eine oder andere Mal habe ich hier auch schon gegen Cottbus gespielt.“



