DFB-Drama: Tränen in der Kabine nach WM-Aus gegen Paraguay
Tränen in der Kabine nach WM-Aus gegen Paraguay

Die nächste WM-Blamage ist perfekt: Deutschland scheitert zum dritten Mal in Folge bereits in der Gruppenphase einer Weltmeisterschaft. Nach dem Aus 2018 in Russland und 2022 in Katar ist auch 2026 in den USA früh Endstation. Im Elfmeterschießen unterlag die Mannschaft Paraguay mit 3:4 – Tränen in der Kabine und ein tröstender Moment auf dem Rückflug prägten die Nacht der Schande.

Das dramatische Aus im Elfmeterschießen

Nach 120 Minuten stand es 1:1, dann musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Die deutsche Elf vergab zwei Versuche, Paraguay traf viermal und zog ins Achtelfinale ein. Für die DFB-Auswahl war das Turnier damit vorbei – die dritte WM-Enttäuschung in Folge.

Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte sich nach der Partie sichtlich mitgenommen. „Die Enttäuschung ist riesig. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber am Ende hat das Quäntchen Glück gefehlt“, sagte Nagelsmann in einer ersten Stellungnahme. Die Mannschaft sei am Boden zerstört.

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Tränen in der Kabine und Trost auf dem Rückflug

In der Kabine flossen Tränen. Laut Informationen von BILD weinten mehrere Spieler hemmungslos. Besonders betroffen war Kapitän Joshua Kimmich, der nach dem vergebenen Elfmeter lange auf dem Rasen verharrte. Auch Nagelsmann kämpfte mit den Emotionen.

Auf dem Rückflug nach Deutschland suchte Nagelsmann das Gespräch mit seiner Lebensgefährtin Lena. Sie tröstete den Trainer und sprach ihm Mut zu. „Er war fix und fertig. Lena war eine wichtige Stütze in dieser schwierigen Phase“, berichtete ein Teammitglied. Die Zukunft des Bundestrainers bleibt indes offen.

Offene Zukunft von Julian Nagelsmann

Nagelsmann ließ nach der Niederlage offen, ob er weitermacht. „Jetzt geht es erstmal darum, das Geschehene zu verarbeiten. Ich werde mir die nötige Zeit nehmen, um eine Entscheidung zu treffen“, erklärte der 38-Jährige. Der DFB zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass Nagelsmann weitermacht. „Julian hat einen Vertrag bis 2028. Wir werden ihn nicht fallen lassen“, sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf.

Die Spieler äußerten sich geschlossen hinter dem Trainer. „Die Schuld trifft uns Spieler. Der Trainer hat alles richtig gemacht“, betonte Kimmich. Die Mannschaft wolle nun die Sommerpause nutzen, um neue Kräfte zu sammeln.

Die nächsten Schritte des DFB

Der DFB kündigte an, die WM-Pleite detailliert zu analysieren. „Wir müssen die Fehler finden und daraus lernen. Eine Trendwende ist dringend nötig“, so Neuendorf. Die Vorbereitung auf die EM 2028 soll frühzeitig beginnen. Bis dahin wird die Nationalmannschaft in der Nations League und in Freundschaftsspielen gefordert sein.

Die Fans reagierten enttäuscht. In sozialen Netzwerken wurde die Mannschaft heftig kritisiert. „Das ist ein Tiefpunkt. Drei WM-Aus in Folge sind inakzeptabel“, schrieb ein User. Andere forderten personelle Konsequenzen. Die Stimmung im deutschen Fußball ist auf dem Nullpunkt.

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