Malik Pimpong (18) vom FC Midtjylland hat bei Eintracht Frankfurt einen Vertrag bis 2031 unterschrieben. Der dänische U20-Nationalspieler, der am Dienstag am Main eintraf, brachte nicht nur seine Berater, sondern auch seine Eltern mit. Nach der Unterzeichnung besiegelte der Angreifer den Wechsel mit einem ganz besonderen Handschlag mit seinem Vater Razak (43), einem ehemaligen Profi. Mehrfach klatschten sie synchron ab und klopften sich auf die Brust – ein emotionaler Vater-Sohn-Moment, der die große Freude über den Transfer zeigt.
Eintracht zahlt bis zu 3,5 Millionen Euro Ablöse
Für den Pimpong-Transfer legt Eintracht Frankfurt eine Ablöse von bis zu 3,5 Millionen Euro hin. Obwohl der 1,90 Meter große Stürmer bisher nur in Jugendmannschaften spielte, sind die Hessen von seinem Potenzial überzeugt. „In seinen jungen Jahren hat Malik nicht nur durch Tore auf sich aufmerksam gemacht. Mit seinen 1,90 Metern ist er eine echte Erscheinung und hat hervorragende athletische Voraussetzungen“, beschreibt Sportdirektor Timmo Hardung (36) den neuen Angreifer, der künftig mit der Nummer 35 auflaufen wird.
20 Tore in 26 Spielen in der dänischen Jugendliga
In der vergangenen Saison erzielte der Rechtsfuß 20 Tore in 26 Spielen in der höchsten dänischen Jugendliga sowie vier Treffer in der Youth League, der Champions League für Jugendmannschaften. Dieses Gesamtpaket hat Eintracht Frankfurt überzeugt. Die Sturmhoffnung gibt sich bescheiden: „Ich bin ein großer, wuchtiger Spieler. Und recht flott bin ich auch.“ Zudem betont er: „Frankfurt ist einer der größten Klubs in Deutschland. Ich möchte hart arbeiten und mich hier beweisen.“
Playstation-Fan von Eintracht Frankfurt
Kurios: Als Eintracht anklopfte, mussten die Verantwortlichen sich kaum vorstellen – Frankfurt war Pimpong bereits ein Begriff. „Ich habe schon als Kind auf der Playstation immer mit Eintracht Frankfurt gespielt“, verrät der dänische U20-Nationalspieler mit einem Lächeln. Einen prominenten Unterstützer hat er zudem: Ghana-Legende und Ex-Chelsea-Star Michael Essien (43), der aktuelle Co-Trainer des dänischen Klubs Nordsjaelland, gratulierte: „Herzlichen Glückwunsch, mein Sohn. Ich wünsche dir nur das Beste bei deinem neuen Klub.“ Vielleicht hat Pimpong sein Glück bei Eintracht Frankfurt mit dem besonderen Papa-Handschlag bereits besiegelt.



