Matthias Brügge, Leiter des New Mobility-Teams bei AUTO BILD, gibt Einblicke in seine Arbeit, seine private Fahrzeugwahl und seine berufliche Laufbahn. Das Team deckt Themen ab wie die Frage, ob sauberes und CO2-freies Fahren möglich ist, ob E-Autos im Unterhalt günstiger sind als Verbrenner, die Reichweite von Elektroautos und deren Verbrauch. Auch die Produktion von E-Fuels, HVO und grünem Wasserstoff steht im Fokus.
Private Fahrzeugwahl und Leidenschaft für Oldtimer
Privat fährt Brügge ein geräumiges Batterieauto, sein Herz hängt jedoch an einem Audi A2 und zwei bis drei Renault 11. Bei diesen Oldtimern verliere er den Blick fürs Geld, räumt er ein. Glücklicherweise kenne er sich ein wenig mit Aktien aus. Er könne zu jeder Tageszeit eine Meinung dazu abgeben, ob man Papiere von BMW, Mercedes oder Toyota kaufen, halten oder verkaufen sollte, und auch zu Wasserstoff-Aktien habe er eine klare Position.
Karriere im Digitaljournalismus
Diese Expertise verdankt Brügge seinen früheren Jobs. Mitte der 2000er Jahre trieb er als Online-CvD bei der „Financial Times Deutschland“ die Integration von digitalem und gedrucktem Journalismus voran. Allerdings fehlte den Chefs der Sinn fürs Geld. 2012 erschien die FTD mit der Schlagzeile „Endlich schwarz“ – es war die letzte Ausgabe. Brügge setzt schon lange auf digitalen Journalismus: Nach einem Studentenjob bei der legendären Springer-Auslandsagentur SAD konnte er ab 1995 bei AOL eine Online-Redaktion aufbauen. 2006 umfasste sein Team 20 Kollegen. AOL ist heute nur noch von E-Mail-Adressen bekannt. Fehlte den Chefs der Sinn fürs Geld oder wollten sie zu viel? Durch die schnellen Wechsel im Digitalen habe er gelernt, wie gut es sei, sich immer wieder neu zu orientieren. Teamwork übt er auch in der Familie – als Vater zweier Teenager.
Weitere Artikel von Matthias Brügge
Zu Brügges jüngsten Veröffentlichungen zählen Beiträge über den WM-Autokorso mit geltenden Regeln und Kosten von Verstößen, eine Greenpeace-Rechnung zu Ölkonzernen, die Millionen mit dem Tankrabatt machen, sowie Berichte über hochautomatisiertes Fahren in deutschen Städten – Mercedes erlaubt das Fahren ohne Hände am Lenkrad. Er veröffentlichte eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Beantragung der E-Auto-Förderung, einen Gesundheitscheck für Senioren mit der Frage nach einer Fahrprüfung ab 70, einen Artikel zu den strengeren Emissionsregeln Euro 7, eine neue ADAC-Statistik zur Zuverlässigkeit von E-Autos, Teslas FSD-Zulassung und die Frage, ob die Polizei das Handy auf eine Blitzer-App checken darf.



