Laut Lothar Matthäus hat sich Vincent Kompany beim FC Bayern intern für einen Verbleib von Nicholas Jackson ausgesprochen. Der Rekordnationalspieler brachte eine mögliche Kehrtwende um den Stürmer ins Gespräch.
Kompany überzeugt von Jackson
„Kompany ist von Jackson überzeugt, und er hätte ihn gerne in München gehalten. Aber er ist zu teuer“, sagte Matthäus bei Sky90. „Kompany hat es intern hinterlegt, dass er gerne Jackson behalten würde, aber natürlich wahrscheinlich zu einem gewissen Preis, den sein Arbeitgeber Chelsea nicht unbedingt annehmen wird.“
Hohe Ablöseforderungen von Chelsea
Der 24-Jährige kam vergangenen Sommer als Backup für Harry Kane nach München und füllte diese Rolle bislang mit zehn Toren und vier Vorlagen in 33 Pflichtspiel-Einsätzen aus. Dennoch galt ein Verbleib als ausgeschlossen. Hintergrund ist eine vereinbarte Kaufpflicht, die beim Wechsel des Senegalesen festgeschrieben wurde. Diese hätte gegriffen, sobald Jackson 40 Partien in der Startelf absolviert hätte. In diesem Fall wären für die Bayern rund 65 Millionen Euro Ablöse fällig geworden.
Schon früh zeichnete sich allerdings ab, dass Jackson die notwendige Anzahl an Startelfeinsätzen nicht mehr erreichen würde. Gleichzeitig mehren sich die Hinweise, dass Chelsea bei der Ablöse kaum zu größeren Zugeständnissen bereit ist. Einem Bericht von The Athletic zufolge bewerten die Verantwortlichen der Londoner den Offensivspieler weiterhin mit etwa 70 Millionen Euro. Das Blatt beruft sich dabei auf mehrere nicht namentlich genannte Quellen aus dem Umfeld des Klubs.
Ob der FC Bayern letztlich bereit ist, diese Summe zu zahlen, bleibt abzuwarten. Klar ist: Kompany würde Jackson gerne halten, doch die finanziellen Rahmenbedingungen könnten dies verhindern.



