Mega-Marathon: Deutscher Extremsportler Arda Saatçi im Ziel
Mega-Marathon: Arda Saatçi erreicht Ziel

Santa Monica (USA) – Der deutsche Extremsportler Arda Saatçi (28) hat es geschafft. Mehr als fünf Tage kämpfte sich der Berliner durch Kalifornien, ehe er schließlich das Ziel seines brutalsten Laufs erreichte – und am Ende seiner Mutter in die Arme fiel.

Von Death Valley bis zum Pazifik

Sein Weg führte ihn vom Death Valley quer durch Kalifornien bis an den Pazifik. Hitze, Schlafmangel, Schmerzen und völlige Erschöpfung begleiteten ihn auf jedem einzelnen Kilometer. Eigentlich wollte der „Cyborg“, so nennen ihn seine Fans, die Strecke in 96 Stunden schaffen. Dieses Ziel verpasste er zwar, aufgegeben hat er trotzdem nie.

604,6 Kilometer in 123 Stunden

Am Ende stoppte die Uhr bei 123 Stunden, 21 Minuten und 10 Sekunden. Die tatsächliche Distanz: rund 604,6 Kilometer. Und doch schien am Ende alles nebensächlich. Denn in den letzten Stunden hatte Arda offenbar nur noch eines im Kopf: seine Mutter wiederzusehen.

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Seine Mutter wird von Arda und der Community liebevoll „Mama Cyborg“ genannt. Den Namen seiner Eltern hält der Extremsportler privat. Doch eines betont er immer wieder: Sie sind seine größten Vorbilder. Über seine Mama sagte er einmal: „Meine Mutter ist in dieser Elterngeschichte so meine beste Freundin. Dieser Engel und so der emotionale Part.“ Schon früher hatte er zudem erklärt: „Ich will, dass meine Mutter sagen kann, sie hat einen Cyborg geboren und keinen Sohn.“ Das hat er nun einmal mehr bewiesen.

Emotionaler Moment am Pier

Als er schließlich durch die Zielgerade lief, schrie er laut „Jaaaa!“ und fiel Sekunden später seiner Mutter in die Arme. Millionen Menschen verfolgten den emotionalen Moment live im Stream. Besonders bewegend: Kurz nach dem Zieleinlauf machte Arda seiner Mutter sogar noch eine Kugel Eis und sagte lächelnd: „Ist nicht das Schönste, aber mit Liebe.“ Ihre Antwort: „Versprechen eingehalten.“

Arda hat nicht aufgegeben

Kurz nach seinem Zieleinlauf sagte Arda zu BILD: „Ich habe einfach alles riskiert und daran geglaubt. Wenn man selbst daran glaubt, dann kommt alles andere.“ Während des Laufs kämpfte der Berliner immer wieder sichtbar mit seinem Körper. Er sprach von kaputten Knien, völliger Erschöpfung und mentalen Grenzmomenten. Trotzdem zog er weiter durch Kalifornien, begleitet von seinem Team, Fans entlang der Strecke – und einer riesigen Community im Netz.

Zeitweise schauten laut Stream-Angaben mehr als eine Million Menschen gleichzeitig zu. Zum Zieleinlauf sollen es plattformübergreifend sogar deutlich über zwei Millionen Zuschauer gewesen sein.

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