Bittere Diagnose für den Sohn von Michael Schumacher: Mick Schumacher benötigt eine Operation. Die Liebe zum Rennsport wurde Mick Schumacher in die Wiege gelegt – sein Vater ist kein Geringerer als Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher. Doch der Promi-Spross berichtet nun von einem schmerzhaften Zwischenfall, der ihn noch in diesem Jahr auf den OP-Tisch führen dürfte.
Mick Schumacher fährt seit fast zwei Monaten mit einem Knochenbruch. Der 27-Jährige hat große Fußstapfen zu füllen: Sein Vater Michael Schumacher schrieb als Rennfahrer Formel-1-Geschichte. Genau wie „Schumi“ sitzt auch Mick Schumacher leidenschaftlich gern hinter dem Lenkrad. Doch sportliche Betätigung geht stets mit einem Verletzungsrisiko einher – wie Mick Anfang März am eigenen Leib erfahren musste. Nun erzählt er von seinem Knochenbruch und einer wahrscheinlichen Operation.
Sohn von Michael Schumacher: Knochenbruch am Handgelenk
Am 1. März feierte Mick Schumacher sein Debüt in der US-amerikanischen IndyCar-Rennserie. Bei seinem ersten Rennen in St. Petersburg, Florida, kam es zu einem Auffahrunfall, der sein frühes Ausscheiden besiegelte. Wie der 27-Jährige bei „Sky“ erzählt, blieb der Unfall nicht ohne Konsequenzen: „Leider ist mir in St. Petersburg nach dem Unfall ein Stück im Handgelenk abgebrochen, womit ich noch immer am Kämpfen bin.“ Eine Verletzung, die der Sohn von Michael Schumacher seitdem bei jeder Fahrt spürt: „Das heißt, eigentlich komme ich aus dem Auto raus und habe Schmerzen, was natürlich suboptimal ist.“ Ende des Jahres sei deshalb wahrscheinlich eine Operation nötig, „einfach um das alles wieder zusammenzubringen“, so der Rennfahrer. „Es ist auf jeden Fall anstrengend und dementsprechend muss die rechte Hand im Moment ein bisschen mehr machen.“
Fußstapfen von Michael Schumacher: „Natürlich ein bisschen schwerer“
Über die Rennstrecke zu heizen, ist im Hause Schumacher fast schon eine Familientradition. Neben Michael und Mick haben auch Ralf Schumacher und dessen Sohn David das Rennfahrer-Gen. Dass es nicht immer leicht war, in die Fußstapfen seines berühmten Bruders Michael zu treten, machte Ralf erst kürzlich in einem Interview deutlich. Neun Jahre lang fuhren Ralf und Michael Schumacher zeitgleich in der Formel 1. Vor allem das große öffentliche Interesse habe dem medienscheuen Ralf Schumacher oft zugesetzt: „In meinem Fall war es natürlich ein bisschen schwerer, weil ich einen Bruder hatte, der extrem erfolgreich war, der ein Alleinstellungsmerkmal hatte und der auch klar Grenzen setzen konnte – aufgrund seines Erfolgs.“ Daher erklärte der 50-Jährige: „Die Erwartung bei mir war dadurch eine andere. Damit muss man umgehen lernen.“



