„Obsession“: Horror-Hit für 660.000 Euro spielt 290 Millionen ein
„Obsession“: Horror-Hit spielt 290 Millionen Euro ein

Der Horrorfilm „Obsession“ hat mit einem Budget von nur 660.000 Euro weltweit bereits mehr als 290 Millionen Euro eingespielt und bricht damit einen Rekord nach dem anderen. Der Überraschungshit, der seit dem 25. Juni in deutschen Kinos läuft, erzählt eine verstörende Geschichte über Eifersucht, emotionale Abhängigkeit und Kontrollzwang – und sorgt weltweit für Diskussionen unter Paaren.

Handlung und Hintergrund

Im Mittelpunkt steht Nikki (Inde Navarrette, 25), eine junge Frau, die von ihrem Freund Bear (Michael Johnston, 30) mithilfe eines mysteriösen Gegenstands dazu gebracht wird, ihn zu lieben. Doch der Wunsch geht auf schreckliche Weise in Erfüllung: Aus Liebe wird Besessenheit, aus einer Romanze ein Horrortrip. Viele Fans raten inzwischen davon ab, den Film gemeinsam mit dem Partner zu sehen, da er Themen aufgreift, die viele aus dem eigenen Leben oder aus Beziehungen im Freundeskreis kennen.

Rekorde und Konkurrenz

Das Einspielergebnis übertrifft die Produktionskosten um das 440-Fache, womit „Obsession“ zu den profitabelsten Kinofilmen aller Zeiten zählt. Es ist der erfolgreichste Film mit einem Budget unter einer Million Dollar. Zudem gelang ihm ein Kunststück, das zuletzt Steven Spielbergs „E.T.“ 1982 schaffte: Am dritten Kinowochenende stiegen die Einnahmen erneut. Der Film hält sich im direkten Duell mit teuren Blockbustern: „Masters of the Universe“ (Budget 175 Millionen Euro) spielte nur 88 Millionen Euro ein, und selbst „The Mandalorian and Grogu“ (geschätzte 260 Millionen Euro) erzielte ähnliche Einnahmen bei weit höheren Kosten.

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Lob von Steven Spielberg und neue Stars

Regisseur Curry Barker (26), der zunächst mit Comedy-Videos auf YouTube bekannt wurde, erhielt den Ritterschlag von Steven Spielberg (79): „Ich habe ‚Obsession‘ gesehen und geliebt“, sagte der Oscar-Regisseur. Auch Tom Holland (30) zeigte sich begeistert. Hauptdarstellerin Inde Navarrette, die zuvor nur kleinere Rollen hatte und Hunde ausführen musste, gilt nun als Breakout-Star und wird als mögliche Oscar-Kandidatin gehandelt. Ihr Instagram-Account wuchs um mehr als zwei Millionen Follower.

Hollywood wird nervös

Der Erfolg von „Obsession“ zeigt, dass gute Ideen manchmal mehr wert sind als bekannte Marken und Millionenbudgets. Studios liefern sich bereits ein Wettbieten um Barkers nächste Projekte. Der Film beweist, dass das Kino nicht tot ist – sondern nur anders funktioniert.

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