Der deutsche Automobilhersteller Opel steigt ab dem 1. Juli 2026 zunächst für drei Jahre als strategischer Partner in den deutschen Handball ein. Das Unternehmen übernimmt die Namensrechte an der stärksten Liga der Welt, die künftig offiziell „Opel Handball-Bundesliga“ heißt. Zudem wird Opel Partner der deutschen Handball-Nationalmannschaften der Frauen und Männer.
Freude über den Einstieg des Autoriesen
Die offizielle Bekanntgabe bestätigt, was bereits im März durchgesickert war. Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes (DHB), zeigte sich begeistert: „Opel und der deutsche Handball bewegen Menschen. DHB, HBL und Opel bringen Energie und Werte so in die Partnerschaft ein, dass wir in einer starken Handball-Allianz gemeinsam wachsen können. Die Partnerschaft mit Opel eröffnet dem deutschen Handball großartige Möglichkeiten.“
Fünfter Namensgeber der HBL-Geschichte
Opel ist der insgesamt fünfte Namensgeber in der Historie der Handball-Bundesliga. Den Anfang machte in der Saison 2007/08 der Automobilhersteller Toyota. Es folgte die DKB von 2012 bis 2019. Von 2019 bis zur Saison 2023/24 war Liqui Moly fünf Jahre Titelpartner der Liga. Danach übernahm der Wärmepumpenhersteller Daikin, der zuletzt geschätzte fünf Millionen Euro pro Saison gezahlt haben soll. Über das finanzielle Volumen des neuen Vertrages mit Opel wurden keine Angaben gemacht.
Gemeinsame Werte und Traditionen
Frank Bohmann, Geschäftsführer der HBL GmbH, betonte die Übereinstimmung der Markenwerte: „Bei jedem Spieltag beweist die HBL Leidenschaft, Mut, Innovationskraft und den unbedingten Willen zu Leistung und Erfolg. Diese Werte gelten auch für den Hersteller Opel, den wir als zugänglich, bezahlbar und innovativ wahrnehmen. Entsprechend groß ist unsere Freude, dass mit der HBL und Opel zwei deutsche Traditionsmarken mit großer Strahlkraft Doppelpass spielen.“
Sichtbarkeit auf Trikots und in der Liga
Bei den Auftritten der Nationalmannschaften werden der Opel-Schriftzug und der Blitz auf den Trikots der Spielerinnen und Spieler sowie weiterer Verantwortlicher zu sehen sein. Das Gleiche gilt für alle Teams der Handball-Bundesliga. Opel Deutschland-Chef Patrick Dinger erklärte: „Beide Marken sind in Deutschland entstanden, gewachsen und stehen bis zum heutigen Tag unverwechselbar für ‚Made in Germany‘. Gemeinsam mit unseren Handelspartnern freuen wir uns auf eine spannende, energiegeladene und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Nationalteams und der Liga.“
Die Partnerschaft soll dem deutschen Handball neue Impulse geben und die Liga sowie die Nationalmannschaften langfristig stärken.



