Spektakulärer Acker-Crash in Bayern: Porsche-Umbau im Wert von 300.000 Euro zerstört
Spektakulärer Acker-Crash in Bayern: Porsche-Umbau im Wert von 300.000 Euro zerstört

Bei einem Unfall auf der B16 bei Krumbach in Bayern ist am Montagnachmittag ein seltener Sportwagen zerstört worden. Der Wagen, ein Ruf aus dem Jahr 1988, kam nach einem Überholmanöver von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und überschlug sich mehrfach auf einem Acker. Laut Polizei verlor der 64-jährige Fahrer aufgrund eines Fahrfehlers auf feuchtkaltem Asphalt die Kontrolle über das Fahrzeug.

Der Fahrer und sein 22-jähriger Beifahrer wurden nur leicht verletzt. Der Sportwagen erlitt dagegen Totalschaden. Die Polizei schätzt den Schaden auf 300.000 Euro. Das Fahrzeug war mit roten Kennzeichen unterwegs, die für Überführungs- und Probefahrten genutzt werden.

Zunächst sah es nach einem seltenen Ruf CTR aus, dem sogenannten „Yellowbird“. Von diesem Supersportler wurden zwischen 1987 und 1991 nur 29 Exemplare gebaut. Allerdings stellte sich heraus, dass es sich bei dem Unfallwagen um einen nachträglich umgebauten Porsche handelt. Ruf-Sprecher Marc Pfeifer erklärte, dies sei an der Fahrgestellnummer erkennbar.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Der originale Ruf CTR war mit knapp 470 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 339 km/h lange Zeit das schnellste Serienfahrzeug der Welt. 2025 wurde ein Exemplar in Florida für über 6 Millionen US-Dollar versteigert. Der zerstörte Umbau ist zwar kein Original, aber dennoch selten und wertvoll.

Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar. Die Polizei ermittelt, warum der Sportwagen im Winter gefahren wurde und was genau zum Fahrfehler führte. Die Nähe des Unfallorts zur Ruf-Zentrale in Pfaffenhausen scheint Zufall zu sein.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration