Köln-Kapitän Schwäbe schlägt Alarm: „So reicht's nicht!“ nach 1:3-Pleite
Schwäbe schlägt Alarm: „So reicht's nicht!“

Köln-Frust trotz Rettung: Der 1. FC Köln hat sich beim Heimfinale mit einer schlimmen 1:3-Pleite gegen Heidenheim die eigene Party geschrottet. Am Ende können alle froh sein, dass der Klassenerhalt bereits vor dem Spiel feststand. Doch die Enttäuschung sitzt tief.

Schwäbe übt deutliche Kritik

Klartext gibt es von Kapitän Marvin Schwäbe (31): „Das werden wir analysieren, wir werden uns auf jeden Fall noch mal zusammensetzen. Dass es so nicht reicht, in der Bundesliga zu bestehen, auf der einen Seite, ist glaube ich klar und verständlich.“

Und weiter: „Auf der anderen Seite haben wir eine sehr gute erste Saisonhälfte gespielt, bzw. die ersten fünf bis zehn Spiele, die uns getragen haben. Es geht darum, die nächsten Schritte zu machen und nicht daran anzuknüpfen, wo wir im letzten halben Jahr gestanden haben.“

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Absturz nach starkem Start

Köln war euphorisch in die Liga gestartet und stand nach dem neunten Spieltag auf Platz sieben. Danach begann der Absturz. Aus den letzten 13 Spielen gab es nur einen Sieg. Der letzte Auswärtserfolg datiert vom Anfang Oktober 2025 (1:0 in Hoffenheim). Eine katastrophale Bilanz, die bei stärkerer Konkurrenz im Tabellenkeller auch mit dem Abstieg hätte bestraft werden können.

Trainerwechsel verpufft

Auch der Trainerwechsel von Lukas Kwasniok (44) zu René Wagner (37) verpuffte zuletzt zusehends. Unterm Strich führte Wagner den FC zwar mit Ruhe und Sachlichkeit zur Rettung. Aber schwache Spiele bei St. Pauli, Union Berlin und jetzt gegen Heidenheim sorgen für Frust, den die Fans beim Heimfinale mit bösen Pfiffen untermauerten. Die Probleme aus der Kwasniok-Zeit haben sich nicht wirklich geändert: Standard- und Abschlussschwäche, zu viele individuelle Fehler und zu einfache Gegentore.

Kessler: „Das war ernüchternd“

„Extrem bitter und nicht zufriedenstellend“, sprach Schwäbe nach dem Heidenheim-Spiel weiter Klartext. „Das war ernüchternd. Wir hatten uns mehr vorgenommen, als das letzte Heimspiel zu verlieren“, klagte auch Sport-Boss Thomas Kessler (40) bei DAZN. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es zum Abschluss zu den Über-Bayern. Kessler: „Wir fahren nicht nach München, um eine Abschiedstour zu veranstalten. Auch wenn das nicht viele glauben: Auch da kann man drei Punkte holen.“ Schwer vorstellbar allerdings, dass Köln ausgerechnet beim Meister noch einmal auftrumpft.

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