Der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert wird das Finale der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal pfeifen. Die UEFA gab die Ernennung des 42-Jährigen am Dienstag bekannt. Siebert war in der laufenden Saison bei neun Partien in der Königsklasse im Einsatz, darunter im Viertelfinal-Hinspiel zwischen Sporting Lissabon und Arsenal sowie im Halbfinal-Rückspiel zwischen Arsenal und Atlético Madrid. Nach dem Halbfinal-Aus des letzten deutschen Vertreters FC Bayern darf Siebert nun auch das Endspiel am Samstag, den 30. Mai, in Budapest leiten. Anstoß ist um 18.00 Uhr im ZDF.
Seltene Ehre für deutsche Referees
Erst vier deutsche Unparteiische haben bisher ein Champions-League-Finale geleitet: Hellmut Krug (1998), Markus Merk (2003), Herbert Fandel (2007) und zuletzt Felix Brych (2017). Siebert reiht sich nun in diese Riege ein. An den Seitenlinien wird er von seinen Assistenten Jan Seidel und Rafael Foltyn unterstützt. Vierter Offizieller ist der Schweizer Sandro Schärer. Als Video-Assistenten fungieren Bastian Dankert und Robert Schröder.
Sieberts Weg ins Finale
Der 42-jährige Referee aus Berlin hat sich in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet. In dieser Champions-League-Saison überzeugte er mit konstant guten Leistungen, was ihm die Berufung für das prestigeträchtigste Spiel des europäischen Vereinsfußballs einbrachte. Das Finale in Budapest wird für Siebert das absolute Karrierehighlight darstellen.



