USA und Deutschland verhandeln über Raketenproduktion in Europa
USA und Deutschland verhandeln über Raketenproduktion

Die USA führen einem Insider zufolge Gespräche mit Deutschland und weiteren europäischen Staaten über den Aufbau einer gemeinsamen Raketenproduktion. Konkret gehe es um die Fertigung von AIM-120-AMRAAM-Raketen des Rüstungskonzerns Raytheon sowie um ein Wartungszentrum für PAC-3-Patriot-Raketen von Lockheed Martin in Europa, sagte der Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

Absichtserklärung am Rande des NATO-Gipfels

Eine entsprechende Absichtserklärung solle noch an diesem Dienstag am Rande des NATO-Gipfels in Ankara unterzeichnet werden. Durch die Projekte könnten Kapazitäten in den US-Werken der beiden Rüstungsgiganten frei werden, um die Produktion in den USA hochzufahren. Die Nachfrage nach den Systemen ist derzeit enorm hoch.

Hintergrund: Ukraine-Krieg treibt Nachfrage

Sowohl die PAC-3-Raketen für die Patriot-Luftabwehr als auch die AIM-120-Flugkörper werden in der Ukraine dringend benötigt. Das Land wehrt sich seit 2022 gegen einen russischen Angriffskrieg. Die geplante Produktion in Europa soll die Lieferketten verkürzen und die Verfügbarkeit erhöhen.

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Auswirkungen auf die Rüstungsindustrie

Durch die Verlagerung von Produktionsschritten nach Europa könnten die US-Werke entlastet werden. Dies ermöglicht eine Steigerung der Gesamtproduktion, um die hohe Nachfrage zu decken. Die Gespräche zeigen die enge Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa im Verteidigungsbündnis.

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