Tribüne im Weserstadion nach Bauunfall teilweise eingestürzt
Weserstadion: Tribüne nach Bauunfall teilweise eingestürzt

Im Bremer Weserstadion ist es am Mittwoch zu einem spektakulären Bauunfall gekommen: Ein Teil der Tribüne im Oberrang Block 53 stürzte ein, nachdem bei Modernisierungsarbeiten eine tragende Säule beschädigt worden war. Wie der Fußball-Bundesligist Werder Bremen mitteilte, wurde niemand verletzt. Der Vorfall ereignete sich im VIP-Bereich, als Arbeiter versuchten, Fensterscheiben zu entfernen und dabei versehentlich eine Säule trafen.

Schreckmoment im Stadion

Der Club bestätigte einen Bericht des Regionalmagazins „buten un binnen“ und gab auf seiner Homepage Details bekannt. „Beim Versuch, im VIP-Bereich Fensterscheiben zu entfernen, wurde versehentlich eine tragende Säule beschädigt. Dadurch kam es zu einem Teileinsturz des Tribünenbereiches im Oberrang Block 53“, hieß es. Die betroffenen Betonstützen seitlich der Ostkurve brachen unter der Last. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks keine Zuschauer auf der Tribüne, da das Stadion aufgrund der Bauarbeiten weitgehend leer war.

Keine Gefahr für weitere Tribünen

Die Bremer Weserstadion GmbH betonte, dass für andere Tribünenbereiche keine Einsturzgefahr bestehe. „Wir analysieren aktuell die Situation und den entstandenen Schaden und hoffen, dass wir die Tribüne schnellstmöglich wieder herrichten können“, sagte Hans-Jörg Otto, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft. Die Höhe des Sachschadens und der Zeitplan für den Wiederaufbau sind noch unklar. Das Stadion wird derzeit umfassend modernisiert, um es an zeitgemäße Anforderungen anzupassen.

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Hintergrund der Bauarbeiten

Die Modernisierungsmaßnahmen im Weserstadion laufen seit mehreren Wochen. Ziel ist es, unter anderem den VIP-Bereich zu erneuern und die Infrastruktur zu verbessern. Der Unfall wirft Fragen zur Sicherheit der Bauabläufe auf. Werder Bremen kündigte an, die genauen Umstände zu prüfen und Konsequenzen zu ziehen. Der Verein zeigte sich erleichtert, dass keine Personen zu Schaden kamen, und dankte den Einsatzkräften für ihre schnelle Reaktion.

Ausblick und nächste Schritte

In den kommenden Tagen sollen Statiker und Bauingenieure die Schäden begutachten und ein Sanierungskonzept erstellen. Bis dahin bleibt der betroffene Bereich gesperrt. Der Spielbetrieb in der Bundesliga ist nach Angaben des Vereins nicht gefährdet, da die Saison noch nicht begonnen hat und Ausweichmöglichkeiten bestehen. Die Weserstadion GmbH verspricht, die Öffentlichkeit über den Fortgang der Arbeiten zu informieren.

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