Wolfsburg - Trotz der Heimniederlage gegen den FC Bayern München geht der VfL Wolfsburg mit breiter Brust in das entscheidende Abstiegskampf-Finale am letzten Spieltag. Am Samstag trifft die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking auswärts auf den FC St. Pauli. Beide Teams stehen punktgleich auf den Plätzen 16 und 15, wobei Wolfsburg die bessere Tordifferenz aufweist.
Optimismus trotz Niederlage
„Wir haben es uns in den letzten Wochen verdient, dass wir jetzt ein Endspiel haben und danach hoffentlich noch zwei mehr“, sagte Sportdirektor Pirmin Schwegler nach der knappen 0:1-Niederlage gegen den Rekordmeister. „Das gute Gefühl ist da. Trotzdem müssen wir uns nächste Woche nicht darauf verlassen, sondern dasselbe wieder in Hamburg auf den Platz bringen. Kein Zentimeter weniger!“
Das 0:1 gegen Bayern war die einzige Niederlage in den vergangenen vier Spielen. Zuvor hatte der VfL gegen Mainz (3:1), Bochum (2:1) und Hoffenheim (2:2) gepunktet und sich damit aus dem Tabellenkeller befreit.
Die Ausgangslage
Der VfL Wolfsburg ist Tabellen-16. und hat die bessere Tordifferenz als der punktgleiche Rivale St. Pauli. Sollte der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim am Sonntag nicht beim 1. FC Köln gewinnen, würde dem VfL bereits ein Unentschieden am Millerntor zur Teilnahme an den beiden Relegationsspielen gegen den Zweitliga-Dritten reichen.
Trainer Dieter Hecking zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben heute eine Mannschaft gesehen, die an sich glaubt, die die Intensität gehen kann und die eine gute Grundordnung hat. Die Mannschaft hat mir in den letzten Wochen gezeigt, dass sie zu solchen Leistungen fähig ist. Auch wenn das nächste Woche ein ganz anderes Spiel wird. Es wird vieles an Kleinigkeiten hängen.“
Die Wolfsburger reisen mit breiter Brust nach Hamburg und wollen die Saison doch noch retten. Das direkte Duell gegen St. Pauli verspricht Spannung pur.



