Der legendäre ehemalige Chef der US-Notenbank Federal Reserve (FED), Alan Greenspan, ist tot. Wie NBC News am Montag berichtete, starb er im Alter von 100 Jahren. Die „Washington Post“ zitierte seine Ehefrau, die bestätigte, dass Greenspan an den Folgen seiner Parkinson-Krankheit gestorben sei.
Eine Ära der US-Geldpolitik
Greenspan lenkte von 1987 bis 2006 die einflussreichste Zentralbank der Welt und prägte die amerikanische Geldpolitik über fast zwei Jahrzehnte. In seiner langen Amtszeit vermied er es bewusst, sich konkret festzulegen, und entwickelte einen eigenen Kommunikationsstil, der oft als kryptisch beschrieben wurde.
Sein Erbe
Der frühere Notenbankchef hinterlässt ein gemischtes Erbe. Während er für das Wirtschaftswachstum der 1990er Jahre gelobt wurde, kritisieren ihn viele für seine Rolle bei der Entstehung der Immobilienblase, die zur Finanzkrise 2008 führte. Greenspan starb friedlich im Kreise seiner Familie.



